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Ein Rezept für einfache kleine Berliner, Krapfen, Kreppel oder Donuts in Rautenform

4. Februar 2018

Man kann sie nennen, wie man möchte: Berliner (bitte sagen Sie das nie in einer Berliner Bäckerei, Sie bekommen garantiert eine richtige Antwort zurück), Krapfen, Pfannkuchen, Donuts, Puffel oder Kreppel sind einfach ein tolles Gebäck. Es gibt Marmeladengefüllte Berliner (Krapfen, Donuts, Kreppel,…), welche mit Puderzucker, feinem Zucker oder Zuckerguss oder gar buntem Zuckerkonfetti und nun bin ich kein Karnevalsjeck, aber ich finde ja, man kann sie viel öfter essen als nur an Silvester oder zur Faschingszeit.Mini krapfen berliner das beste krapfen rezept kreppel rezept buttermilch hefeteig backen donuts backrezept frittieren fettgebäck beignets zuckerzimtundliebe backblog foodblog faschingskrapfen, faschingskreppel, puffel

Und da kleine Dinge immer noch viel süsser sind als ihre großen Ausgaben, habe ich heute mal kleine Berliner gebacken: Welpen quasi. Oder anders gesagt kleine fluffige Teigkissen mit Puderzucker-Schnee, die man schön in Marmelade oder Schokolade stippen kann.

Es handelt sich hierbei um ein irre leckeres, fluffiges Gebäck aus Hefeteig, das in heißem Fett ausgebacken wird und vielleicht deswegen so fantastisch schmeckt. Fett ist schließlich Geschmacksträger, sagt man. Und wenn das Fett in dem Ausgebacken wird die richtige Temperatur hat, saugen die kleinen Teilchen auch nicht allzu viel auf, sollten hier Bedenken bestehen.Mini krapfen berliner das beste krapfen rezept kreppel rezept buttermilch hefeteig backen donuts backrezept frittieren fettgebäck beignets zuckerzimtundliebe backblog foodblog faschingskrapfen, faschingskreppel, puffel

Ich habe gleiches Rezept auch schon mal im Backofen gebacken (bei 190°C ca. 13-15 Minuten lang, wen das interessiert), fand das Ergebnis aber nicht so sehr überzeugend. Ja, kann man essen (nachdem man das ganze mit etwas geschmolzener Butter bepinselt und mit Puderzucker versehen hat), war auch büschn fluffig, aber das echte Zeug aus dem Frittierbad schmeckt mir persönlich einfach besser.Mini krapfen berliner das beste krapfen rezept kreppel rezept buttermilch hefeteig backen donuts backrezept frittieren fettgebäck beignets zuckerzimtundliebe backblog foodblog faschingskrapfen, faschingskreppel, puffel

Ich habe aus meinem Berlinerteig (mit Buttermilch übrigens) heute hier mal kleine Rauten geschnitten und ausgebacken. Die haben eine perfekte Größe, sollte man keinen ganzen schaffen oder aber Lust empfinden, die Teilchen in Marmelade, Karamellsauce oder Schokolade zu dippen. Ob ich Lust habe? Aber na hallo. Passen auch schön in eine kleine Tupperdose, sollte man Angst haben, auf dem Weg zur Arbeit zu verhungern oder in der Pause nichts anständiges zu finden. Passen sogar in eine Clutch, sollte es nach dem mühsamen Weg des roten Teppichs bei den Oscar Verleihungen nur Sprutzelwein statt Leckerchen geben. das beste krapfen Mini krapfen berliner das beste krapfen rezept kreppel rezept buttermilch hefeteig backen donuts backrezept frittieren fettgebäck beignets zuckerzimtundliebe backblog foodblog faschingskrapfen, faschingskreppel, puffelMini krapfen berliner das beste krapfen rezept kreppel rezept buttermilch hefeteig backen donuts backrezept frittieren fettgebäck beignets zuckerzimtundliebe backblog foodblog bestes berliner rezeptIch finde, das sind gleich sehr viele Argumente für solch ein kleines Gebäck. Ihr möchtet das selber mal zuhause nachbacken? Nur zu:

Rezept für kleine Berliner / Krapfen / Donuts – Rauten

Zutaten (ergibt ca. 30 Stück):

100g Butter
250ml Buttermilch (zimmertemperiert, bitte etwas früher aus dem Kühlschrank holen)
60g feiner Zucker
1 Packung Trockenhefe
60ml warmes Wasser
ca. 700g Mehl (evtl. etwas mehr, natürlich auch zum Ausrollen des Teiges)
3 Eier (Gr. M), leicht verquirlt
1 Prise Salz

Pflanzenöl zum Ausbacken
Puderzucker zum Garnieren
Marmelade, Schokosauce oder Karamell zum Servieren

Zubereitung:

  1. Die Butter sachte schmelzen lassen und beiseite stellen.
  2. Buttermilch, Zucker, Trockenhefe und warmes Wasser in einer großen Rührschüssel (ich habe gleich die meiner Küchenmaschine genommen) füllen und verrühren. Ca. 10 Minuten ruhen lassen.
  3. Mehl, geschmolzene Butter, verquirlte Eier und Salz zum Teig geben und entweder mit dem Knethaken der Küchenmaschine, Knethaken des Handmixers oder mit den Händen mehrere Minuten lang zu einem glatten elastischen Hefeteig verkneten. Sollte er nach einigen Minuten noch zu klebrig sein, gerne nach und nach vorsichtig mehr Mehl dazu geben. Als Faustformel sagt man: Der Teig sollte sich – bereitete man ihn in der Küchenmaschine zu – vom Teigrand lösen. Ganz trocken soll er jedoch natürlich auch nicht sein, also nicht zu viel Mehl beimischen. Ich hole den Teig dann immer noch mal aus der Schüssel und walke ihn ein paar Male auf leicht bemehlter Unterlage durch.
  4. Den Teig nun in eine saubere Schüssel geben, mit Frischhaltefolie und einem Geschirr- oder Handtuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen, bis er sich vergrößert hat. Manche heißen ihren Backofen auf ca. 35 Grad vor und stellen den Teig dort hinein. Oder decken ihn im Bett mit dicker Daunendecken zu. Ich habe da schon die wildesten Methoden gehört. Ich stelle ihn auf den Fußboden mit Fußbodenheizung, klappt auch.
  5. Den Teig nach der Gehzeit aus der Schüssel holen und auf leicht bemehlter Unterlage ca. 1/2 cm dick ausrollen. Ich rolle ihn gerne auf einer solchen wiederverwendbaren Silikon-Backmatte (Amazon Partnerlink) aus. Dann entweder Rechtecke oder Rauten schneiden, am besten mit einem Pizzaschneider (Amazon Partnerlink) und zwar mit einer Seitenlänge von ca. 5cm. Am besten eine Linie schneiden, dann 5cm ausmessen und parallel dazu immer weiter schneiden. Dann hat man erst mal einige lange Bahnen mit 5cm Abstand und diagonal dazu schneiden man erneut eine Reihe mit ebenfalls parallel verlaufenen Bahnen im 5cm Abstand.
  6. Die Rauten auf zwei mit Backpapier versehenen Backblechen erneut ca. 20-30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
  7. Unterdessen ca. 10cm hoch Pflanzenöl in einen hohen Topf geben und auf 175°C erhitzen. Die Temperatur zum Ausbacken ist hier recht wichtig, denn ist sie zu niedrig, saugt sich das Gebäck mit Öl voll, bevor es auch nur annähernd garen konnte, ist das Öl zu heiß, verbrennen die Teilchen äußerlich, bevor sie innen gar werden konnten. Am besten nutzt man hier ein Zuckerthermometer (Amazon Partnerlink), das man an den Topf klemmen kann. Alternativ kann man den Stiel eines Holzlöffels ins Fett halten. Steigen am Stiel Bläschen empor, kann es losgehen. Zwischendrin die Temperatur gerne immer mal wieder überprüfen und nachregulieren.
  8. Die kleinen Berliner Rauten nun nach und nach (vorsichtig! heißes Fett! auf keinen Fall für Kinder geeignet, am besten sind diese ganz schön weit von der Küche entfernt) mit einem Schöpflöffel in das Fett geben, gerne 4-5 auf einmal und so lange ausbacken, bis die Unterseite schön gebräunt ist. Dann umdrehen und so lange weiter frittieren, bis die andere Seite auch schön gebräunt ist. Mit dem Schöpflöffel aus dem Fett holen (das Öl dabei abtropfen lassen) und auf einem mit Küchenpapier bedeckten Teller platzieren.
  9. Die Berliner / Krapfen oder Donuts dann großzügig mit Puderzucker bestäuben und nach Herzenslust pur genießen oder in Marmelade, Karamell oder Schokolade dippen.
  10. Helau! Alaaf. Oder so

Übrigens: Wie Ihr das Fett entsorgt ist ein bisschen abhängig von den kommunalen Vorgaben Eurer Region. Zumeist kann man Fett bis zu einer bestimmten haushaltsüblichen Menge im normalen Haushaltsmüll entsorgen.

Hier das Rezept noch mal zum Ausdrucken:

Rezept für kleine Mini Berliner / Mini Krapfen / Mini Kreppel oder Donuts

ein einfaches Rezept für selbstgemachte Berliner, Krapfen oder Kreppel in Miniaturform als Rauten von www.zuckerzimtundliebe.de

Zutaten
  • 100 g Butter
  • 250 ml Buttermilch (zimmertemperiert, bitte etwas früher aus dem Kühlschrank holen)
  • 60 g feiner Zucker
  • 1 Pckg. Trockenhefe
  • 60 ml warmes Wasser
  • ca. 700 g Mehl (plus etwas mehr zum Ausrollen)
  • 3 Eier (Gr. M) leicht verquirlt
  • 1 Prise Salz
  • Pflanzenöl zum Ausbacken
  • Puderzucker zum Garnieren
  • Marmelade, Schokosauce oder Karamell zum Servieren
Zubereitung
  1. Die Butter sachte schmelzen lassen und beiseite stellen.

  2. Buttermilch, Zucker, Trockenhefe und warmes Wasser in einer großen Rührschüssel (ich habe gleich die meiner Küchenmaschine genommen) füllen und verrühren. Ca. 10 Minuten ruhen lassen.

  3. Mehl, geschmolzene Butter, verquirlte Eier und Salz zum Teig geben und entweder mit dem Knethaken der Küchenmaschine, Knethaken des Handmixers oder mit den Händen mehrere Minuten lang zu einem glatten elastischen Hefeteig verkneten. Sollte er nach einigen Minuten noch zu klebrig sein, gerne nach und nach vorsichtig mehr Mehl dazu geben. Als Faustformel sagt man: Der Teig sollte sich - bereitete man ihn in der Küchenmaschine zu - vom Teigrand lösen. Ganz trocken soll er jedoch natürlich auch nicht sein, also nicht zu viel Mehl beimischen. Ich hole den Teig dann immer noch mal aus der Schüssel und walke ihn ein paar Male auf leicht bemehlter Unterlage durch.

  4. Den Teig nun in eine saubere Schüssel geben, mit Frischhaltefolie und einem Geschirr- oder Handtuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen, bis er sich vergrößert hat. Manche heißen ihren Backofen auf ca. 35 Grad vor und stellen den Teig dort hinein. Oder decken ihn im Bett mit dicker Daunendecken zu. Ich habe da schon die wildesten Methoden gehört. Ich stelle ihn auf den Fußboden mit Fußbodenheizung, klappt auch.

  5. Den Teig nach der Gehzeit aus der Schüssel holen und auf leicht bemehlter Unterlage ca. 1/2 cm dick ausrollen. Ich rolle ihn gerne auf einer Silikon-Backmatte aus. Dann entweder Rechtecke oder Rauten schneiden, am besten mit einem Pizzaschneider (Amazon Partnerlink) und zwar mit einer Seitenlänge von ca. 5cm. Am besten eine Linie schneiden, dann 5cm ausmessen und parallel dazu immer weiter schneiden. Dann hat man erst mal einige lange Bahnen mit 5cm Abstand und diagonal dazu schneiden man erneut eine Reihe mit ebenfalls parallel verlaufenen Bahnen im 5cm Abstand.

  6. Die Rauten auf zwei mit Backpapier versehenen Backblechen erneut ca. 20-30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

  7. Unterdessen ca. 10cm hoch Pflanzenöl in einen hohen Topf geben und auf 175°C erhitzen. Die Temperatur zum Ausbacken ist hier recht wichtig, denn ist sie zu niedrig, saugt sich das Gebäck mit Öl voll, bevor es auch nur annähernd garen konnte, ist das Öl zu heiß, verbrennen die Teilchen äußerlich, bevor sie innen gar werden konnten. Am besten nutzt man hier ein Zuckerthermometer, das man an den Topf klemmen kann. Alternativ kann man den Stiel eines Holzlöffels ins Fett halten. Steigen am Stiel Bläschen empor, kann es losgehen. Zwischendrin die Temperatur gerne immer mal wieder überprüfen und nachregulieren.

  8. Die kleinen Berliner Rauten nun nach und nach (vorsichtig! heißes Fett! auf keinen Fall für Kinder geeignet, am besten sind diese ganz schön weit von der Küche entfernt) mit einem Schöpflöffel in das Fett geben, gerne 4-5 auf einmal und so lange ausbacken, bis die Unterseite schön gebräunt ist. Dann umdrehen und so lange weiter frittieren, bis die andere Seite auch schön gebräunt ist. Mit dem Schöpflöffel aus dem Fett holen (das Öl dabei abtropfen lassen) und auf einem mit Küchenpapier bedeckten Teller platzieren.

  9. Die Berliner, Krapfen oder Donuts dann großzügig mit Puderzucker bestäuben und nach Herzenslust pur genießen oder in Marmelade, Karamell oder Schokolade dippen.

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So. Für alle Rheinländer und Jecken: jetzt Prinzessinnen- oder Raumfahrerkostüm anziehen und dazu Konfetti sowie natürlich schunkable Singsang. Alle anderen dürfen mit den Augen rollen aber trotzdem auf Berliner stehen. So wie ich.

Habt einen fantastischen Tag

Jeanny

Hier übrigens – beispielsweise für Eure große Liebe nicht nur an Valentinstag – ein Rezept für meine Herzkrapfen 

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12 Kommentare

  • Antworten Marie 14. Februar 2018 at 8:24

    Wie lecker!!!Bloss für eine Person von der Menge zu viel…schade.ist gar nicht einfach grad bei Backsachen kleinere Mengenangaben zu finden.Und ich back so gern für mich.Hab schon einigesvon hier gemacht und manchma die Hälfte eingefroren.Und diese Schmalzleckerchen. werd ich auf passende Märkte warten :D..

  • Antworten Anja 10. Februar 2018 at 14:45

    Hallo! Ich habe die Kreppel heute gemacht und darf sagen…. Sie sind suuuper lecker. Mit Sicherheit sind sie morgen, wenn wir zum Umzug gehen, schnell gefuttert.
    Danke für das tolle Rezept!!!

    • Antworten Jeanny 10. Februar 2018 at 16:32

      Oh ich freu mich sehr <3 Habt es schön beim Umzug!
      Jeanny

  • Antworten Küchen Planerin Doris 10. Februar 2018 at 13:53

    Klingt nach einem schrecklich guten Rezept, köstlich, könnte mich von so etwas dauernd ernähren.
    Bei uns werden die Krapfen auch mit Vanillesouce gefüllt, und bei einem ähnlichen Gebäck , wie gebackene Mäuse, wird mit Powidl gefüllt.
    Liebe Grüße, Doris

    • Antworten Jeanny 10. Februar 2018 at 16:32

      OH in Vanillesauce – das klingt so fantastisch! <3

  • Antworten natalie 5. Februar 2018 at 13:52

    hi jeanny,
    genau wie du diese köstlich aussehenden krapfen, berliner…etc beschreibst und auch anhand dessen, wie du sie geschnitten hast, erinnern sie mich doch sehr stark an mutzen. liege ich da irgendwie falsch, wenn ich diese Assoziation habe?! nun ja…auf jeden fall finde ich den Gedanken schön, endlich mal ein vertrauenswürdiges Rezept dafür zu haben. ich denke doch, dass ich sehr viel Freude beim nachbacken haben werde. ganz vielen lieben dank dafür ^^

  • Antworten Kathy Loves 4. Februar 2018 at 17:17

    Ich könnte mich das ganze Jahr über von Berlinern ernähren 😀
    Deine sehen richtig stylisch aus!

    Liebe Grüße
    Kathy

  • Antworten Becky 4. Februar 2018 at 13:30

    Das sieht mal wieder köstlich aus! Im Prinzip sind es ja auch Schmalzkuchen. 🙂 Lecker!
    Viele Grüße, Becky

  • Antworten Anja Gerigk 4. Februar 2018 at 10:56

    Hallo, dein Rezept hört sich sehr lecker an und da ich zufällig Buttermilch im Haus habe will ich es heute nachbacken, habe aber im Rezept nirgends gesehen was jetzt eigentlich mit der geschmolzenen Butter passiert, ich vermute mal die kommt zusammen mit dem Mehl zum Teig, oder?
    Viele Grüße
    Anja

    • Antworten Jeanny 4. Februar 2018 at 11:03

      Guten Morgen Anja,

      ja genau. Mitsamt des Mehls und Eier. Habe es jetzt korrigiert, vielen Dank fürs aufmerksame Mitlesen!
      Schönen Tag Dir
      Jeanny

  • Antworten Rena 4. Februar 2018 at 10:18

    Bei uns hier heißen sie Krapfen und dieses Rezept scheint ein extrem köstliches Rezept für dieses Gebäck zu sein 🙂
    xx Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • Antworten Jeanny 4. Februar 2018 at 11:03

      Oh ich danke Dir sehr, Rena. Hab einen feinen Sonntag!
      Jeanny

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