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Rezept für Einback – oder: Supersoftes Hefebrot, aus dem man auch Zwieback machen kann

23. Mai 2019

Komm her, Du muchoflauschiges süsses Hefebrot, auch als Einback bekannt. Lass uns eine kleine Party mit guter Butter und Marmelade feiern, denn Du schmeckst ein bisschen wie ein riesengroßes Milchbrötchen oder Reihwecken. Das mag ich an Dir. Und wenn ich Dich jetzt nicht esse, wirst Du gleich zu Zwieback gemacht.Einback süsses Hefebrot Milk bread recipe Rezept Brotrezept Grundrezept Hefeteig weiches brot hefezopf Trockenhefe zuckerzimtundliebe foodblog backblog foodstylist food styling food photography breakfast french bread food 52 the bakefeed

Wie wird aus dem Einback Zwieback

Waaaas? Genau. Dieses Rezept für Einback könnt ihr entweder weich und fluffig essen oder eben – sollte wider Erwarten etwas übrig bleiben – selber Zwieback daraus fabrizieren. Denn Zwieback heißt nichts anderes als: zwei mal gebacken. Gleiches Prinzip wie bei Biscotti.Einback süsses Hefebrot Milk bread recipe Rezept Brotrezept Grundrezept Hefeteig weiches brot hefezopf Trockenhefe zuckerzimtundliebe foodblog backblog foodstylist food styling food photography breakfast french bread food 52 the bakefeed

Eine Alternative wäre natürlich, gleich zwei Brote zu backen, dann hat man ein weiches als Comfort Food an einem Sonntagmorgen und ein zweites, um es zu Zwieback zu machen. Hex hex.Einback süsses Hefebrot Milk bread recipe Rezept Brotrezept Grundrezept Hefeteig weiches brot hefezopf Trockenhefe zuckerzimtundliebe foodblog backblog foodstylist food styling food photography breakfast french bread food 52 the bakefeedEinback süsses Hefebrot Milk bread recipe Rezept Brotrezept Grundrezept Hefeteig weiches brot hefezopf Trockenhefe zuckerzimtundliebe foodblog backblog foodstylist food styling food photography breakfast french bread food 52 the bakefeed

Das Zweifachbacken diente ursprünglich Wasserentzug und somit dem Haltbarmachen des Brotes für schlechte Zeiten, Kriegeszüge oder Reisen. Nicht mehr ganz zeitgemäße Gründe, zugegebenermaßen. Heute dient es vornehmlich als Schonkost-Lebensmittel oder man knuspert es nebenbei als Snack. Ich verurteile übrigens niemanden, der den Zwieback zu diesem Zwecke vorher kurz und heimlich in Schokolade stippt, nur mal so.

Hier das Brot Rezept für alle, die gerne warmes weiches süsses Hefebrot an einem schönen Frühlingsmorgen im Bett essen möchten, dazu mal wieder Gilmore Girls anschalten, zack: Comfort Food.

Rezept für softes Hefebrot

Zutaten:

Für den Hefeteig:

500g backstarkes Mehl (Type 550)
1 Päckchen Trockenhefe
60g Zucker
200ml Milch
100ml Sahne
1 Ei (Gr. M)
optional: 1 Handvoll backstabile Schokotropfen (ich verwende die von der Marke mit dem Arzttitel, Ihr wisst schon)

Zum Bestreichen vor dem Backen außerdem:

1 Eigelb (Gr. M), mit ganz wenig Milch verquirlt

Zubereitung:

  1. Mehl, Hefe und Zucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine *Amazon Partnerlink oder eine andere Rührschüssel geben, wer mit Hand knetet.
  2. Milch und Sahne auf dem Herd bei leichter Stufe lauwarm erwärmen (nicht heiß werden lassen und schon gar nicht kochen lassen, bitte).
  3. Milchmixtur und Ei zum Mehl geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder Eures Körpers (auch Hände genannt) mehrere Minuten lang zu einem glatten, geschmeidigen, elastischen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und in einer leicht geölten großen Schüssel an einem warmen, zugfreien Ort muckelig abgedeckt mit Frischhaltefolie und einem Küchenhandtuch ca. 1 Stunde lang gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
  4. Den Teig dann aus der Schüssel holen und vierteln. Jedes Teigviertel nun auf ganz wenig bemehlter Unterlage länglich ausrollen, bis der Teig ca. 1 cm dick ist. Ihn dann von der kurzen Seite eng aufrollen und so in eine leicht gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform (ca. 30cm Länge) *Amazon Partnerlink geben, dass die Spiralseiten zu den Formseiten (also nach außen) schauen. Mit den letzten drei Teigstücken ebenso verfahren. Dann abdecken und erneut 30 Minuten lang gehen lassen.
  5. Den Backofen gegen Ende der Gehzeit auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot mithilfe eines Backpinsels mit der Eigelb-Milch-Mixtur bestreichen und ca. 40 Minuten lang auf mittlerer Einschubleiste backen. Gerne nach 30 Minuten mal in den Ofen schauen, sollte das Brot zu stark bräunen, kann man es bis zum Backende etwas abdecken.
  6. Das Brot schmeckt am besten ofenwarm.
  7. Kleiner Tipp: Wer hieraus später Zwieback machen möchte: Das Brot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, nebeneinander auf ein Backgitter legen und erneut bei 120°C ca. 45 Minuten lang backen.

Einback süsses Hefebrot Milk bread recipe Rezept Brotrezept Grundrezept Hefeteig weiches brot hefezopf Trockenhefe zuckerzimtundliebe foodblog backblog foodstylist food styling food photography breakfast french bread food 52 the bakefeedHier das Rezept zum Ausdrucken:

Einback - süsses Hefebrot
Vorbereitungszeit
20 Min.
Zubereitungszeit
2 Stdn.
 

Ein Rezept für Einback - das ist süsses Hefebrot und wie man daraus Zwieback machen kann - hokkaido milk bread sweet bread einfacher Hefeteig Hefezopf grundrezept Hefeteig Trockenhefe foodstyling food stylist zuckerzimtundliebe bakefeed food 52

Gericht: Abendbrot, Brot, Frühstück
Länder & Regionen: Deutschland, Frankreich, Japanese
Keyword: Backen, Backrezept, Brot, Frühstück, Hefeteig, Hefezopf
Portionen: 12 Portionen
Kalorien pro Portion: 269 kcal
Zutaten
  • 500 g backstarkes Mehl Type 550
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 60 g Zucker
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 1 Ei Gr. M
zum Bestreichen vor dem Backen ausserdem
  • 1 Eigelb Gr. M
  • etwas Milch
Zubereitung
  1. Mehl, Hefe und Zucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine oder eine andere Rührschüssel geben, wer mit Hand knetet.

  2. Milch und Sahne auf dem Herd bei leichter Stufe lauwarm erwärmen (nicht heiß werden lassen und schon gar nicht kochen lassen, bitte).

  3. Milchmixtur und Ei zum Mehl geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder Eures Körpers (auch Hände genannt) mehrere Minuten lang zu einem glatten, geschmeidigen, elastischen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und in einer leicht geölten großen Schüssel an einem warmen, zugfreien Ort muckelig abgedeckt mit Frischhaltefolie und einem Küchenhandtuch ca. 1 Stunde lang gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

  4. Den Teig dann aus der Schüssel holen und vierteln. Jedes Teigviertel nun auf ganz wenig bemehlter Unterlage länglich ausrollen, bis der Teig ca. 1 cm dick ist. Ihn dann von der kurzen Seite eng aufrollen und so in eine leicht gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform (ca. 30cm Länge) geben, dass die Spiralseiten zu den Formseiten (also nach außen) schauen.

  5. Mit den letzten drei Teigstücken ebenso verfahren. Dann abdecken und erneut 30 Minuten lang gehen lassen.

  6. Den Backofen gegen Ende der Gehzeit auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot mithilfe eines Backpinsels mit der Eigelb-Milch-Mixtur bestreichen und ca. 40 Minuten lang auf mittlerer Einschubleiste backen. Gerne nach 30 Minuten mal in den Ofen schauen, sollte das Brot zu stark bräunen, kann man es bis zum Backende etwas abdecken.Das Brot schmeckt am besten ofenwarm.

  7. Kleiner Tipp: Wer hieraus später Zwieback machen möchte: Das Brot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, nebeneinander auf ein Backgitter legen und erneut bei 120°C ca. 45 Minuten lang backen.

Habt einen leckeren Tag und wenn Ihr Euch das Wochenende versüssen möchtet: ich empfehle dieses Brot. Ganz ehrlich. Jeder morgen wird besser durch fluffig warmes süsses Brot.

P.S.: Schmeckt auch toll mit backstabilen Schokostücken im Teig. Oder Rosinen. Oder obenauf Sesam.

Eure Jeanny

 

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4 Kommentare

  • Antworten Jennifer 12. Juni 2019 at 19:47

    Also ich mus sagen ich war zuerst begeistert als ich diesen Rezept gesehen hatte. In der Praxis wurde ich dann aber enttäuscht. Es wurde überhaupt nicht so wie auf den gezeigten Bildern und auch nicht so schmackhaft
    Schade 🙁

    • Antworten Jeanny 12. Juni 2019 at 19:59

      Mh, das ist ja ein ziemliches Standard-Hefezopfrezept, das man grossartig anders nicht finden wird, ich wundere mich etwas.
      Wie genau sah er denn aus bzw wie kann er überhaupt anders aussehen? Ernst gemeinte Frage übrigens..
      Schick mir doch mal bitte ein Foto an hallo@zuckerzimtundliebe.de, dann schau ich mir das mal an.

      LG

  • Antworten Franzi 23. Mai 2019 at 15:02

    Liebe Jeanny,
    Wie immer sieht es fantastisch aus und mir juckt es in den Fingern loszulegen! 😊
    Hast Du einen Tipp, wie ich das ganze am Abend zuvor vorbereiten kann? Bin mir unsicher mit der Gehzeit und ob ich es über Nacht in den Kühlschrank räumen sollte.
    Ganz lieben Dank, Franzi

  • Antworten Rena 23. Mai 2019 at 8:30

    Schon einmal gebacken sieht dieses Brot köstlich aus!
    xx Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

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