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Rezept für selbstgemachte Rosmarin-Laugenbrezeln – rosemary soft pretzels

7. September 2019

Moin moin mit einem Rezept für selbstgemachte, leckere Laugenbrezeln und zwar mit Rosmarin und Meersalz.Rezept Laugenbrezeln Laugengebäck Rosmarin brezeln german style soft rosemary pretzels hefeteig trockenhefe zuckerzimtundliebe foodblog backblog foodstylist brunchrezepte frühstücksrezept

Nachdem uns Freitag schon ein großes Törtchen beseelte, hatte die Familie große Lust auf etwas herzhaftes gebackenes. Die Rosmarin-Idee meines Focaccia neulich wollte ich ohnehin schon längere unbedingt mal in Laugengebäck testen und schon stand der Plan für die Wochenend-Bäckerei.

0P4A3561.JPG 0P4A3562.JPG 0P4A3563.JPG 0P4A3564.JPG 0P4A3565.JPG 0P4A3566.JPG 0P4A3567.JPG 0P4A3568.JPG 0P4A3569.JPG 0P4A3570.JPG 0P4A3571.JPGZitronen Rosmarin Focaccia Rezept lemon rosemary focaccia recipe italian bread fladenbrot foodstyling bakefeed food 52 zuckerzimtundliebe foodstylist grillen grillrezepte olivenöl rezepteGesagt getan, auf dem Markt schnell einen duftenden Strauß Rosmarin gekauft, die Nadeln kleingehackt und mit meinem einfachen Lieblings-Laugengebäck-Rezept kombiniert. Schon alleine für diesen Duft war die ganze Hefeteig-Wartezeit wert.

Rezept Laugenbrezeln Laugengebäck Rosmarin brezeln german style soft rosemary pretzels hefeteig trockenhefe zuckerzimtundliebe foodblog backblog foodstylist brunchrezepte frühstücksrezept Rezept Laugenbrezeln Laugengebäck Rosmarin brezeln german style soft rosemary pretzels hefeteig trockenhefe zuckerzimtundliebe foodblog backblog foodstylist brunchrezepte frühstücksrezept Wobei ich die Hefeteig-Wartezeit selten als störend empfinde, es sei denn, der Magen knurrt wie ein Bär. Ich höre während des Teiggehens beispielsweise ganz gerne Podcasts und die Zeit geht rasch vorüber.

Das besondere an Laugengebäck ist, dass die Hefeteiglinge vor dem Backen in einer Natronwasser baden dürfen, welche Aminosäuren freisetzt. Dadurch bekommt das Gebäck die typische braune, glänzende Oberfläche, und das Gebäck erhält seinen besonderen Geschmack. Bäckereien verwenden übrigens eine richtige Natronlauge. Da muß man allerdings büschn aufpassen, ist eventuell für den Hausgebrauch nicht soooo geeignet, hier empfiehlt sich vielmehr eine Mixtur aus Haushaltsnatron und Wasser.

Wie entstand eigentlich Laugengebäck?

Wie bei vielen Kuchensorten oder Gebäckarten ist die Entstehungsgeschichte auch im Fall des Laugengebäcks eine Mixtur vieler Sagen und Geschichten. Eine besagt, einem Bäckermeister sei einst eine Katze aufs Blech gesprungen und der Teig sei in einen Eimer heißer Lauge gefallen. Nun denn. Ich habe keine Mieze und auch selten Eimer heisser Lauge im Haus stehen, aber liebe Laugengebäck. Der Katze sei dank, darf man der Sage Glauben schenken, dass wir diese Leckereien genießen dürfen.

Hier das Rezept:

Rezept für selbstgemachte Rosmarin-Laugenbrezeln

Zutaten (ergibt 8 Stück):

Für den Hefeteig:

500g backstarkes Mehl (Type 550)
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL frischer Rosmarin, fein gehackt
40g weiche Butter
300ml warmes (nicht heißes!) Wasser
1 TL Salz

Zum Kochen:

1,5 Liter Wasser
3 EL Natron

außerdem:

Meersalzflocken / grobes Salz

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig Mehl, Hefe und Rosmarin in einer Rührschüssel mischen. Ich gebe stets alles gleich in die Schüssel meiner Küchenmaschine *(Amazon Partnerlink). Weiche Butter, Wasser und Salz dazu geben und alles mit den Knethaken mehrere Minuten lang zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer sauberen großen Schüssel ca. 1 Stunde lang muckelig abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. Den Teig einmal mit der Faust einboxen, aus der Schüssel holen und in acht etwa gleich große Teiglinge teilen. Jeden Teigling nun auf nur ganz leicht bemehlter Unterlage oder einer solchen Silikonbackmatte zu einer ca. 40cm langen Teigrolle rollen. Die Mitte des Stranges sollte dabei etwas dicker bleiben als die Enden. Die Enden nun nach unten legen (der Teigling sieht jetzt aus wie ein umgekehrtes „U“), an den Enden packen, diese dann zwei mal miteinander verzwirbeln und nach oben klappen, so daß sie auf der etwas dickeren Mitte aufliegen.
  4. Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  5. Hat man alle Teiglinge geformt, das Wasser in einem großen Topf mit dem Natron zum Köcheln bringen. Die Brezeln nacheinander vorsichtig per Schöpflöffel ins Natronwasser befördern, für je ca. eine halbe Minute im Laugenbad auf Tauchreise schicken, mit einem Schöpflöffel herausholen, abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (am besten gleich zwei, denn die Brezeln gehen ja auf und benötigen etwas Platz zueinander).
  6. Brezeln vor dem Backen noch mit etwas grobem Salz (alternativ Sesam, Mohn o.ä.) bestreuen und die Bleche nacheinander für ca. 20 Minuten auf mittlerer Einschubleiste in den Ofen geben und backen.
  7. Die Brezeln schmecken am besten am Tag des Backens. Der Hefeteig kann schon am Vorabend geknetet und über Nacht im Kühlschrank zum langsamen Gehen gelagert werden.
Rezept für Meersalz Rosmarin Brezeln - rosemary soft pretzel recipe
Vorbereitungszeit
1 Std. 10 Min.
Zubereitungszeit
30 Min.
 
Gericht: Abendbrot, Brot, Brotzeit, Frühstück
Länder & Regionen: Bayern, Deutschland, Österreich
Keyword: Brezel, Brot backen, brunchrezepte, frühstücksrezepte, Lauge für brezeln, Laugengebäck rezept, oktoberfest rezepte, Rosmarin
Portionen: 8 Stück
Kalorien pro Portion: 254 kcal
Zutaten
  • 500 g backstarkes Mehl (Type 550)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 EL frischer Rosmarin, Nadeln fein gehackt
  • 40 g weiche Butter
  • 300 ml warmes Wasser
  • 1 TL Salz
für das Laugenwasser:
  • 1,5 L Wasser
  • 3 EL Haushaltsnatron
ausserdem:
  • Meersalz oder grobes Salz zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Für den Hefeteig Mehl, Hefe und Rosmarin in einer Rührschüssel mischen. Ich gebe stets alles gleich in die Schüssel meiner Küchenmaschine. Weiche Butter, Wasser und Salz dazu geben und alles mit den Knethaken mehrere Minuten lang zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.

  2. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer sauberen großen Schüssel ca. 1 Stunde lang muckelig abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

  3. Den Teig einmal mit der Faust einboxen, aus der Schüssel holen und in acht etwa gleich große Teiglinge teilen. Jeden Teigling nun auf nur ganz leicht bemehlter Unterlage oder einer Silikonbackmatte zu einer ca. 40cm langen Teigrolle rollen. Die Mitte des Stranges sollte dabei etwas dicker bleiben als die Enden. Die Enden nun nach unten legen (der Teigling sieht jetzt aus wie ein umgekehrtes "U"), an den Enden packen, diese dann zwei mal miteinander verzwirbeln und nach oben klappen, so daß sie auf der etwas dickeren Mitte aufliegen.

  4. Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.Hat man alle Teiglinge geformt, das Wasser in einem großen Topf mit dem Natron zum Köcheln bringen. Die Brezeln nacheinander vorsichtig per Schöpflöffel ins Natronwasser befördern, für je ca. eine halbe Minute im Laugenbad auf Tauchreise schicken, mit einem Schöpflöffel herausholen, abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (am besten gleich zwei, denn die Brezeln gehen ja auf und benötigen etwas Platz zueinander).

  5. Brezeln vor dem Backen noch mit etwas grobem Salz (alternativ Sesam, Mohn o.ä.) bestreuen und die Bleche nacheinander für ca. 20 Minuten auf mittlerer Einschubleiste in den Ofen geben und backen.

  6. Die Brezeln schmecken am besten am Tag des Backens. Der Hefeteig kann schon am Vorabend geknetet und über Nacht im Kühlschrank zum langsamen Gehen gelagert werden.

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Habt einen feinen Tag!

Eure Jeanny

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14 Kommentare

  • Antworten Kristina 14. September 2019 at 16:01

    Hallo. Hab alles pingelig nach Anleitung gemacht. Der Teig ist sehr weich den kann ich nicht ins Laugenbad geben das fällt ja auseinander. Ich hab es bepinselt. Optisch sehr gewagt :D jedoch lecker. War überrascht vom Rosmarin da der sonst nicht so meins ist.

    • Antworten Jeanny 14. September 2019 at 16:21

      Hallo Kristina, doch, man kann :) Gaaaanz vorsichtig eben mit Schöpflöffel. Das Bepinseln hilft leider nur bedingt, denn auch das Abköcheln des Teiges außen im Natronbad bewirkt, dass die Brezel aussen knackiger und innen weich fluffig wird.
      Schönen Tag Dir und feines Wochenende

      Jeanny

  • Antworten Sandra 9. September 2019 at 11:59

    Ich hab sie eben ausprobiert und es duftet fantastisch…kann es kaum erwarten bis sie abgekühlt sind…🙃

    • Antworten Jeanny 9. September 2019 at 12:00

      Oh, lass sie Dir gut schmecken, Sandra. Was gibts dazu? :)

      • Antworten Sandra 11. September 2019 at 20:24

        Es gab einfach nur Butter dazu…😋

  • Antworten joyce nadig 8. September 2019 at 13:14

    Possible for English translation? Yep recipes look delicious and interesting – but I can not read a word of German :) . Just a request as I would LOVE to make some of thes fabulous recipes! Thanks!!!

  • Antworten Marie-Helene Richter 8. September 2019 at 9:18

    Die Fotos sehen soooo verlockend aus, dass ich das Rezept unbedingt probieren werde!

  • Antworten Lili 7. September 2019 at 16:26

    Das klingt absolut fantastisch!
    Ich bin ein großer Freund von Laugengebäck, selbst backe ich jedoch grundsätzlich Brötchen daraus. Die Brezeln werden bei mir einfach nicht hübsch genug ;)
    Aber in deiner Kombination mit Rosmarin werde ich mich vielleicht noch einmal an die Brezelform wagen.
    Danke für deine tollen Rezepte, ich guck sie mir alle an!
    Liebe Grüße
    Lili

    • Antworten Jeanny 8. September 2019 at 9:49

      Hallo Lili, hauptsache, sie schmecken :) So perfekt wie in Profibäckereien wird man sie vermutlich nie hinbekommen, aber homemade ist trotzdem so viel Liebe drin.
      Feinen Sonntag Dir,
      Jeanny

  • Antworten Phungi 7. September 2019 at 16:05

    Liebe Jeanny,
    Danke für die tolle Idee Rosmarin Brezeln zu machen – ich liebe Rosmarin und ich liebe Brezeln, perfekte Kombi!
    Eine Frage: Kann ich die Teiglinge auch einfrieren und später aufbacken? Wir sind nur zu zweit und würden es nicht schaffen 8 Brezeln zu essen ^^ lieben Dank Dir schon mal für die Antwort!
    Liebe Grüße
    Phungi

    • Antworten Jeanny 8. September 2019 at 9:50

      Hallo Phungi, habe ich selber noch nie probiert (bin nicht so der Einfrierer, habe auch nur ein kleines TK Fach im Kühlschrank), aber wenn ich es testen würde, dann würde ich die Brezn VOR dem Natronbad einfrieren.
      Hab ein schönes Wochenende!
      Jeanny

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