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Wenn ein Käsebrot auf selbst gemachtem Toastbrötchen mehr als 1000 Worte sagt (enthält Werbung)

12. Februar 2019

Vor einigen Jahren hatte ich hier auf dem Blog eine kleine wöchentliche Stullen-Rezept-Serie. „Stulle der Woche“ hieß dit janze und die Reaktionen meiner Leser zeigten mir: ich bin nicht alleine mit der Stullenliebe. Käsebrotliebhaber united, keine Selbsthilfegruppe erforderlich, denn: ein Käsebrot sagt manchmal mehr als tausend Worte.Kaesebrot Käsestulle Milram Käse Foodstyling Food photography brötchenrezept toastie rezept toasties selber machen english muffins recipe foodstyling food photography zuckerzimtundliebe deutscher foodblog bread rolls

Nun rückt dieser Tag der Liebe an: Valentinstag. Oder auch der Tag, der schon den ein oder anderen Mann zum Schwitzen brachte („Alexa, wo ist der nächste Blumenladen!?!?!“), der Supermärkte in einen großen Herzensrausch versetzt (herzförmige Schnitzel, Pizzaherzen, herzige Schokoladen- oder Marzipanbetthupferl, es gibt alles) und kleine Lächeln in die Gesichter von Blumenladenbesitzern zaubert. Wer Glück hat, findet im Wohnzimmer noch einen vergessenen Mistelzweig aus der Weihnachtszeit zum Darunterknutschen.
Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe Blumensträuße. Und Schnitzel. Ja, Schokolade, gib ruhig her, ich kümmer‘ mich drum. Küssen geht auch klar.Kaesebrot Käsestulle Milram Käse Foodstyling Food photography brötchenrezept toastie rezept toasties selber machen english muffins recipe foodstyling food photography zuckerzimtundliebe deutscher foodblog bread rolls Kaesebrot Käsestulle Milram Käse Foodstyling Food photography brötchenrezept toastie rezept toasties selber machen english muffins recipe foodstyling food photography zuckerzimtundliebe deutscher foodblog bread rolls

Aber der Weg zu meinem Herzen, der könnte (nicht nur an Valentinstag) direkt über ein liebevoll geschmiertes Käsebrot führen. Denn fremdgeschmierte Brote sind meistens die besten Brote, so entspannend. Wenn ich mir noch was wünschen darf, liegt unter einer Scheibe schmackhaften Käses (hier: feiner, würziger Sylter Käse auf Fichtenholz gereift von Milram, gibt es oft auch an der Käsetheke) warmes Toastbrötchen. Mit Butter. Dann dazu büschn Radieschen, Gurken, Paprika, Eier, Schnittlauch, eben die gesamte Disco. Valentinstags-Liebesbekundungen auf Norddeutsch. Dazu braucht es kein Rosenmeer, einstudierte Prosa, Musicaleinlagen mit Flashmob in der U-Bahn. Nein, Theo, mach mir bitte ein Käsebrot.Kaesebrot Käsestulle Milram Käse Foodstyling Food photography brötchenrezept toastie rezept toasties selber machen english muffins recipe foodstyling food photography zuckerzimtundliebe deutscher foodblog bread rolls Kaesebrot Käsestulle Milram Käse Foodstyling Food photography brötchenrezept toastie rezept toasties selber machen english muffins recipe foodstyling food photography zuckerzimtundliebe deutscher foodblog bread rolls

Käsebrot-Schmier-Skills – so wichtig.

Mein Lieblingsrezept für diese köstlichen englischen Toastbrötchen (auch English Muffins genannt, obgleich sie mit dem, was wir so landläufig unter Muffins verstehen, nix am Hut haben) als Basis für ein fantastisches Käsebrot wollte ich hier schon lange mal zeigen.Kaesebrot Käsestulle Milram Käse Foodstyling Food photography brötchenrezept toastie rezept toasties selber machen english muffins recipe foodstyling food photography zuckerzimtundliebe deutscher foodblog bread rolls
Oh dieser Duft, wenn man sie noch warm anschneidet, etwas Butter darüber streicht (selbst die schmilzt dahin vor Liebö) und dann Lieblingskäse darauf gibt: unbeschreiblich entspannend. Ja, Hefeteig muß etwas arbeiten und ist nicht blitzschnell auf dem Tisch oder auf dem hübsch dekorierten Valentinstagsfrühstück im Bett, aber man muß noch nicht mal den Ofen anschalten, denn sie werden in der Pfanne gebacken. Toll, gell?Kaesebrot Käsestulle Milram Käse Foodstyling Food photography brötchenrezept toastie rezept toasties selber machen english muffins recipe foodstyling food photography zuckerzimtundliebe deutscher foodblog bread rolls

Übrigens: das herzförmige gekochte Ei habe ich so gemacht. Und dann darüber noch mein Everything spice-Gewürz gegeben. Hier das Rezept

Rezept für englische Toastbrötchen – english muffins

Zutaten (ergibt 8 Stück):

300g backstarkes Mehl (Type 550)
1 Prise Salz
1 Tüte Trockenhefe
2 TL Zucker
15g weiche Butter
1 Ei (Gr. M)
175ml Milch (ich habe hier fettarme Milch verwendet)
etwas Hartweizen-Grieß oder Polenta (hierein werden die Toastbrötchen vor dem Ausbacken gestippt & gedippt)

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig Mehl, Salz, Trockenhefe, Zucker, weiche Butter, das Ei (gerne vorher etwas verquirlt) und Milch in eine große Rührschüssel geben, mischen und dann mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen auf leicht bemehlter Unterlage ca. 10-15 Minuten lang zu einem elastischen, glatten Teig verkneten. Der Teig ist eher weich, also bitte nicht wundern und nicht zu viel Mehl der Unterlage mit einkneten. Den Teig dann in eine leicht geölte Schüssel geben, mit Frischhaltefolie und einem muckeligen Handtuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 60-90 Minuten lang gehen lassen. Ich stelle die Schüssel gerne auf den Boden unserer Fußbodenheizung. Mein Hefeteigort zuhause.
  2. Etwas Grieß oder Polenta auf Backpapier geben. Den aufgegangenen Hefeteig aus der Schüssel nehmen, und ca. 2 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (ca. 7 cm Durchmesser) oder leicht bemehltem großen Glas 8 Kreise ausstechen. Die Teigstücke mit etwas Abstand zueinander auf das Polenta bedeckte Backpapier geben, mit einem Küchentuch abdecken und erneut 30 Minuten lang gehen lassen.
  3. Dann die Oberseite der Brötchen ebenso mit etwas Polenta oder Grieß bestreuen.
  4. Eine beschichtete Pfanne hoch erhitzen, bei mir ist das Stufe neun, dann herunter regulieren, wenn die Teilchen in die Pfanne kommen (etwa 5 oder 6, Ihr kennt Eure Kochfelder besser). Die Toastbrötchen vorsichtig in die Pfanne geben, damit sie nicht in sich zusammen fallen, dann pro Seite ca. 4-5 Minuten lang ausbacken, immer mal darunter schauen, damit nichts anbrennt, wenden, fertig. Zwischen den einzelnen Ausbacksessions ist es ganz gut, wenn man die Pfanne mit trockenem Küchenpapier einmal gut auswischt, um die Polenta heraus zu nehmen.
    Wenn sie fertig sind, klingen sie leicht hohl, wenn man darauf klopft.
  5. Lieblingskäse bereit halten, Butter nicht vergessen, Gemüse schnippeln, Eier schneiden, was das Herz begehrt. Wer möchte, kann die Toastbrötchen noch mal halbiert toasten, bevor das Käseglück darauf platziert wird. Ich habe meine Eier hier herzförmig geformt. Und darüber dann noch mein „Everything spice“ gegeben.

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Toastbrötchen Rezept
Vorbereitungszeit
2 Stdn.
 

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Gericht: Brot, Brötchen, Brotzeit, Brunch, Frühstück, Jause, Käsebrot
Länder & Regionen: Deutschland
Keyword: Backen, Brot, Brötchen, brunchrezepte, Frühstück, Käsebrot, Stulle, Toast
Portionen: 8 Toastbrötchen (ohne Belag)
Kalorien pro Portion: 166 kcal
Zutaten
  • 300 g backstarkes Mehl (Type 550)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 15 g weiche Butter
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 175 ml Milch (hier: fettarme)
  • Polenta oder Hartweizengrieß
Zubereitung
  1. Für den Hefeteig Mehl, Salz, Trockenhefe, Zucker, weiche Butter, das Ei (gerne vorher etwas verquirlt) und Milch in eine große Rührschüssel geben, mischen und dann mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen auf leicht bemehlter Unterlage ca. 10-15 Minuten lang zu einem elastischen, glatten Teig verkneten. Der Teig ist eher weich, also bitte nicht wundern und nicht zu viel Mehl der Unterlage mit einkneten. Den Teig dann in eine leicht geölte Schüssel geben, mit Frischhaltefolie und einem muckeligen Handtuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 60-90 Minuten lang gehen lassen. Ich stelle die Schüssel gerne auf den Boden unserer Fußbodenheizung. Mein Hefeteigort zuhause.

  2. Etwas Grieß oder Polenta auf Backpapier geben. Den aufgegangenen Hefeteig aus der Schüssel nehmen, und ca. 2 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (ca. 7 cm Durchmesser) oder leicht bemehltem großen Glas 8 Kreise ausstechen. Die Teigstücke mit etwas Abstand zueinander auf das Polenta bedeckte Backpapier geben, mit einem Küchentuch abdecken und erneut 30 Minuten lang gehen lassen.

  3. Dann die Oberseite der Brötchen ebenso mit etwas Polenta oder Grieß bestreuen.

  4. Eine beschichtete Pfanne hoch erhitzen, bei mir ist das Stufe neun, dann herunter regulieren, wenn die Teilchen in die Pfanne kommen (etwa 5 oder 6, Ihr kennt Eure Kochfelder besser). Die Toastbrötchen vorsichtig in die Pfanne geben, damit sie nicht in sich zusammen fallen, dann pro Seite ca. 4-5 Minuten lang ausbacken, immer mal darunter schauen, damit nichts anbrennt, wenden, fertig. Zwischen den einzelnen Ausbacksessions ist es ganz gut, wenn man die Pfanne mit trockenem Küchenpapier einmal gut auswischt, um die Polenta heraus zu nehmen.

    Wenn sie fertig sind, klingen sie leicht hohl, wenn man darauf klopft.

  5. Käse bereit halten, Butter nicht vergessen, Gemüse schnippeln, Eier schneiden, was das Herz begehrt. Wer möchte, kann die Toastbrötchen noch mal halbiert toasten, bevor das Käseglück darauf platziert wird.

Habt einen fantastischen Tag und ich hoffe, Euch macht mal wieder jemand eine ordentliche Käsestulle. Rocks!

Eure Jeanny

 

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2 Kommentare

  • Antworten Nina Martens 13. Februar 2019 at 21:25

    Hallo Jeanny, vielen Dank für das Rezept. Könnte man den Teig auch schon am Vorabend machen? Mit Kleinkind hat man leider keine 90 Minuten bis man frühstückt 😉

    • Antworten Jeanny 14. Februar 2019 at 8:52

      Hallo Nina, oh ja, an die Zeiten erinnere ich mich noch allzu gut.
      Ich habe es bei diesem Rezept noch nicht probiert, aber ich denke, das über Nacht im Kühlschrank gehen lassen könnte funktionieren. Der Kühlschrank verzögert das Arbeiten der Hefe. Dann am nächsten Morgen Raumtemperatur annehmen lassen und weiter verarbeiten.

      LG
      Jeanny

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