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Rezept für Schokoladen Zupfbrot mit Espresso Zuckerguss – chocolate pull apart bread with espresso glaze

22. Januar 2017

Ein Rezept für Schokoladenbrot, duftend frisch aus dem Ofen, dazu eine kleine Espressoglasur für mehr Kaffeehaftigkeit in meinem Leben? Ach herrje, manchmal wünschte ich, mir würden solche Sachen nicht nachts einfallen, während ich vor dem Fernseher sitze und Tennis gucke. Passivtennis ist ja absolut meine Sportart und der Ausgleich für die desserthaftigen Ausuferungen.Schokoladen Zupfbrot Pull apart bread mit Espresso Zuckerguss Glasur chocolate pull apart bread recipe rezept with espresso glaze zuckerzimtundliebe hefeteig schokoladenbrot foodstyling food photography bread foodblog backblog


Also theoretisch… Wenn mir dann nicht immer die verrücktesten Backideen kämen, die ich dann selbstverständlich sofort am Morgen in die Tat umsetzen und losbacken muß. Und den Mann erst mal zu Edeka schicke, weil ich jetzt ganz dringendlich Schokolade für das Zupfbrot aka Pull apart bread brauche. Zumindest der erhält somit ausreichend Bewegung und als Chef-Rezeptetester ist so ein kleiner Spaziergang am Morgen ja auch nicht das allerschlechteste.Schokoladen Zupfbrot Pull apart bread mit Espresso Zuckerguss Glasur chocolate pull apart bread recipe rezept with espresso glaze zuckerzimtundliebe hefeteig schokoladenbrot foodstyling food photography bread foodblog backblogIch muß Euch leider etwas sagen: schmeckt leider genau so lecker, wie ich vermutet hatte. Allerdings ist das jetzt nicht unbedingt die Sorte Gebäck, die man auftischen möchte, wenn die Schwiegermutter zum ersten Mal zu Besuch kommt, denn man wird garantiert Schokolade an den Fingern und eventuell auch um den Mund herum verzeichnen. Ein ordentliches sauberes Essen ohne Schokomalheur ist hier in etwa so unmöglich wie das Essen von Brathähnchen oder Maiskolben. Geht nicht.Schokoladen Zupfbrot Pull apart bread mit Espresso Zuckerguss Glasur chocolate pull apart bread recipe rezept with espresso glaze zuckerzimtundliebe hefeteig schokoladenbrot foodstyling food photography bread foodblog backblog
Nein, das weiche warme Zupfbrot gefüllt mit einer selbst gemachten Schokoladencreme und überzogen mit Kaffeeglasur reisst man Stück für Stück ab, dazu gibts noch mehr Kaffee oder Milch. Wie bei den Wilden, nichts für die ganz feinen Herrschaften. Meine Definition von Frühstücksglück eben.

Pull apart bread (also übersetzt etwa „Auseinanderrupfbrot“) besteht aus Hefeteig, der oftmals wie Zimtschnecken mit einer Butter-Zucker-Zimt Mixtur bestrichen wird. Der Hefeteig wird ausgerollt, in Streifen geschnitten, bestreichen, die Streifen übereinander gestapelt und nochmal in kleine Stapel geschnitten. So erhält man am Ende ganz viele kleine Rechtecke, die nebeneinander in die Form gefüllt werden und dann am Ende abzupfbare Brotscheiben ergeben.
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Aber lest selbst:

Rezept für Schokoladen Zupfbrot mit Espressoglasur – chocolate pull apart bread with espresso glaze

Zutaten:
Für den Teig:

300ml Milch
60g weiche Butter in Stücken
450-475g backstarkes Mehl (Type 550)
1 Packung Trockenhefe (ohne Anrühren)
60g Zucker
1 Ei (Gr. M)

Für die Füllung:
60g hochwertige Schokolade
50g weiche Butter
30g Puderzucker
2 EL Backkakaopulver

Für die Glasur:
1 EL Espresso (oder normaler Kaffee)
1 TL Milch
ca. 50-125g Puderzucker (oder mehr oder weniger, je nach Konsistenzwunsch)

1.) Zunächst den Hefeteig vorbereiten. Hierfür die Milch mit der Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen (nicht zum Kochen bringen!), bis die Butter geschmolzen ist. Handwarm abkühlen lassen.
2.) 450g des Mehls, Hefe und Zucker in einer Rührschüssel vermengen. Ei und handwarme Milch-Buttermixtur dazu geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teig vermengen. …. Nach und nach Mehl hinzufügen, bis aus dem Teig eine greifbare (nicht zu klebrige aber auch nicht zu trockene) Teigkugel geworden ist. Man sagt gerne, der Teig solle sich in der Küchenmaschine vom Schüsselrand lösen als Faustformel. Den Teig nun in einer Schüssel mit Frischhaltefolie und einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort für ca. 1 – 1,5 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich dann vergrößert haben.
3.) Gegen Ende der Gehzeit die Füllung zubereiten. Hierfür die Schokolade hacken und gemeinsam mit der weichen Butter über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Dabei gerne ab und an mal umrühren. Puderzucker und Kakaopulver in eine Schale sieben, die Schoko-Buttermischung dazu geben und glatt rühren (aber nicht zu dolle rühren, soll nur glatt werden).
4.) Eine 25cm lange Kastenbackform (ich habe diese verwendet*Amazon Partnerlink) fetten oder mit Backpapier auslegen.
5.) Den Teig nun aus der Schale holen und auf einer leicht (!) bemehlten Unterlage ca. 25x35cm rechteckig ausrollen. Von der langen Seite (also die 35cm lange Seite) in ca. 5 gleich große Streifen schneiden. Ich nehme hierfür gerne einen Pizzaschneider, läuft wie geschmiert.
6.) Die Teigstreifen mit der Schokoladenfüllung bestreichen, am besten geht dies mit einem solchen Palettenmesser. Wichtig ist hier, nicht zu viel Füllung aufzustreichen, das läuft Euch beim Backen sonst über. Zu wenig soll es aber ja auch nicht sein, nech, sonst fehlt das Schokofeeling.
7.) Dann alle Streifen übereinander stapeln. Den Stapel nun erneut in 5 Stücke teilen, so daß man 5 Stapel mit je 5 Teigstücken erhält. Diese Stapel nun aufrecht in die Backform stellen. Spätestens jetzt habt vielleicht auch Ihr sehr viel Schokolade an den Fingern und ja: ich habe sie gegessen. Erneut mit einem Küchenhandtuch abdecken und 30 Minuten lang gehen lassen.
8.) Unterdessen den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
9.) Das Brot ca. 30 Minuten lang backen.
10.) Wer wie ich ein bisschen mehr Kaffee im Leben gut vertragen mochte, kann jetzt noch eine Espressoglasur auf das herrlich leckere Schokobrot geben. Hierfür Espresso (oder Kaffee) mit Milch und Puderzucker verrühren. Dabei am besten den Puderzucker esslöffelweise nach und nach hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Über das fertige Brot geben und genießen.

Und hier das Rezept noch zum Ausdrucken:

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Drucken
Rezept für Schokoladen Zupfbrot mit Espressoglasur
Zutaten
Für den Hefeteig
  • 300 ml Milch
  • 60 g weiche Butter in Stücken
  • 450-475 g backstarkes Mehl Type 550
  • 1 Pckg Trockenhefe instant (ohne Anrühren)
  • 60 g Zucker
  • 1 Stck Ei Gr. M
Für die Füllung
  • 60 g hochwertige Schokolade 60% Kakaoanteil
  • 50 g weiche Butter
  • 30 g Puderzucker
  • 2 EL Backkakaopulver
Für den Espresso Zuckerguss
  • 1 EL frisch aufgebrühter Espresso oder normaler Kaffee
  • 1 TL Milch
  • 50-125 g Puderzucker je nach gewünschter Konsistenz
Zubereitung
  1. Zunächst den Hefeteig vorbereiten. Hierfür die Milch mit der Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen (nicht zum Kochen bringen!), bis die Butter geschmolzen ist. Handwarm abkühlen lassen.

  2. 450g des Mehls, Hefe und Zucker in einer Rührschüssel vermengen. Ei und handwarme Milch-Buttermixtur dazu geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teig vermengen. …. Nach und nach Mehl hinzufügen, bis aus dem Teig eine greifbare (nicht zu klebrige aber auch nicht zu trockene) Teigkugel geworden ist. Man sagt gerne, der Teig solle sich in der Küchenmaschine vom Schüsselrand lösen als Faustformel. Den Teig nun in einer Schüssel mit Frischhaltefolie und einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort für ca. 1 – 1,5 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich dann vergrößert haben.

  3. Gegen Ende der Gehzeit die Füllung zubereiten. Hierfür die Schokolade hacken und gemeinsam mit der weichen Butter über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Dabei gerne ab und an mal umrühren. Puderzucker und Kakaopulver in eine Schale sieben, die Schoko-Buttermischung dazu geben und glatt rühren (aber nicht zu dolle rühren, soll nur glatt werden).

  4. Eine 25cm lange Kastenbackform fetten oder mit Backpapier auslegen.

  5. Den Teig nun aus der Schale holen und auf einer leicht (!) bemehlten Unterlage ca. 25x35cm rechteckig ausrollen. Von der langen Seite (also die 35cm lange Seite) in ca. 5 gleich große Streifen schneiden. Ich nehme hierfür gerne einen Pizzaschneider, läuft wie geschmiert.

  6. Die Teigstreifen mit der Schokoladenfüllung bestreichen, am besten geht dies mit einem solchen Palettenmesser. Wichtig ist hier, nicht zu viel Füllung aufzustreichen, das läuft Euch beim Backen sonst über. Zu wenig soll es aber ja auch nicht sein, nech, sonst fehlt das Schokofeeling.

  7. Dann alle Streifen übereinander stapeln. Den Stapel nun erneut in 5 Stücke teilen, so daß man 5 Stapel mit je 5 Teigstücken erhält. Diese Stapel nun aufrecht in die Backform stellen. Spätestens jetzt habt vielleicht auch Ihr sehr viel Schokolade an den Fingern und ja: ich habe sie gegessen. Erneut mit einem Küchenhandtuch abdecken und 30 Minuten lang gehen lassen.

  8. Unterdessen den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  9. Das Brot ca. 30 Minuten lang backen.

  10. Wer wie ich ein bisschen mehr Kaffee im Leben gut vertragen mochte, kann jetzt noch eine Espressoglasur auf das herrlich leckere Schokobrot geben. Hierfür Espresso (oder Kaffee) mit Milch und Puderzucker verrühren. Dabei am besten den Puderzucker esslöffelweise nach und nach hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Über das fertige Brot geben und genießen.

Habt einen feinen (und leckeren!) Tag, Ihr lieben!

Bis bald
Eure Jeanny

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10 Kommentare

  • Antworten Stephanie 7. Februar 2017 at 14:38

    Oh, sieht das lecker aus! Somit steht fest, welcher Kuchen bei uns nächstes Wochenende auf dem Tisch steht.

  • Antworten Andrea 27. Januar 2017 at 13:24

    Sehr schön angerichtet. Dazu ein leckerer Chai Tee, mmmhhh…

  • Antworten Anett 25. Januar 2017 at 11:38

    Sieht super lecker aus, jetzt wage ich mich auch mal ans Zupfbrot :).
    Hefegebäck schmeckt ja eigentlich nur ganz frisch so richtig gut. Wie ist das bei dem Zupfbrot? Ist es am nächsten Tag schon zu trocken?

    Liebe Grüße
    Anett

    • Antworten Jeanny 25. Januar 2017 at 11:40

      Hallo liebe Anett, ich habe eine Hälfte des Zupfbrotes in Alufolie gewickelt und am nächsten Morgen war es noch schön soft 🙂
      Lieben Gruß!
      Jeanny

  • Antworten der Kaffeetrinker in mir liebt Espressokuchen (Werbung) | tastesheriff 25. Januar 2017 at 10:35

    […] hab ich einfach mal ein paar kleine Espressoküchlein gebacken. Nachdem ich aber am Sonntag die leckere Espressoglasur bei meiner Freundin Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe gesehen habe, war ich kurz verführt die Küchlein nochmal zu backen. Das habe ich jetzt […]

  • Antworten Mimi Foodblog 25. Januar 2017 at 10:12

    Oh, das sieht aber sowas von lecker aus! Super Rezept und wunderschöne Fotos <3
    Viele liebe Grüße, Mimi

  • Antworten Sonja 24. Januar 2017 at 7:23

    Liebe Jeanny,

    das sieht ja absolut köstlich aus und ist bestimmt perfekt fürs Frühstück,
    Muss ich auf jeden Fall mal nachbacken.

    Vielleicht hast du ja Lust mit dem Schokoladen Zupfbrot bei meiner Aktion „süße Sachen selber machen “ mit zu machen. Du kannst ja mal hier vorbei schauen:
    https://sonjasahneschnitte.wordpress.com/2017/01/01/schoko-bananen-smoothie-chocolate-bananna-smoothie-vegan/

    Würde mich sehr freuen 😊.

    Süße Grüße,
    Sonja

  • Antworten Elisabeth 22. Januar 2017 at 11:05

    Noch nie hatte ich so grosse Pfützen im Mund und Lust auf sofortiges Nachbacken wie heute ❤ boaa!

  • Antworten Caro 22. Januar 2017 at 10:55

    Oh Jeanny,,
    das ist genau das richtige nach einem Winterspaziergang. Klasse!
    LG Caro

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