Treffen sich ein Apfelkuchen Nusskuchen und Marmorkuchen Rezept in der Bar. Und zwar in einer aufgeräumten Bar, denn Nusskuchen und Schokokuchen sitzen an der Theke ganz schön brav nebeneinander. Macht es im übrigen erheblich leichter, mit dem Nachbarkuchenesser zu tauschen, der partout nur die Schokoladenseite des Lebens schätzt. Oder vorrübergehend Trennkostler ist.

Habe ja eine lange, große Liebe für Nusskuchen, für mich ist diese Art Gebäck schließlich auch so ein Kindergeburtstags-Klassiker from good old times. Apfelkuchen findet hier ganzjährlich Platz auf dem Esstisch und nicht erst seit meinem Chocolate Chip Marmorkuchen-Gugelhupf der letzten Woche sollte klar sein: steh ich drauf. Eine Trilogie aus den dreien lässt mein Rührkuchenteigherz ganz ganz hoch schlagen. Stärke mich damit quasi für die bevorstehenden Wochen stetigen Blätterfegens und habe es mir schon vorher dolle verdient, so könnte man das doch sagen, oder?

Rezept für Apfelkuchen Nusskuchen und Marmorkuchen, was sollte man beachten?
Bei dem Rezept für Apfelkuchen Nusskuchen und Marmorkuchen sollte man nur das beachten, was für alle Rührkuchenteige gilt:
- Butter und Zucker schön lange mit dem Mixer cremig rühren. An dieser Stelle soll noch kräftig Luftigkeit in den Teiganfang gebracht werden. Die Zutaten, die darauf folgen, werden nämlich stets nur noch so lange eingerührt, bis sie gerade so eine Liaison mit dem Teig eingegangen sind.
- Statt der Haselnüsse können na klar auch andere gemahlene Nusssorten Einsatz finden.
- Sollte der Teig während des peu a peu Hinzufügens der Eier an dieser Stelle etwas “grisselig” werden, hilft es oft, schon etwas von der zuvor abgewogenen Mehlmixtur beizumischen.
- Die Apfelwürfel habe ich ca. 0,7cm groß geschnitten, zuvor nicht geschält. Kann man machen, wenn man mag.


Rezept für Apfelkuchen Nusskuchen und Marmorkuchen mit Zimtguss
Zutaten:
Für den Nusskuchenteig:
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 kleene Prise Salz
250g sehr weiche (nicht geschmolzene!) Butter
200g Zucker
4 Eier (Gr. M), raumtemperiert
225g gemahlene Haselnüsse
125ml Milch
1 Apfel, entkernt und gewürfelt
Für den Kakaoteig außerdem:
2 EL dunkles Backkakaopulver (bitte keinen hellen Trinkkakao verwenden)
1 EL Milch
Für die Zimtglasur:
1 EL Schmand oder Créme Fraîche, leicht verrührt
Puderzucker (Menge je nach gewünschter Konsistenz. Für einen dicken, zähflüssigen Guss einfach sehr viel mehr Puderzucker nach und nach einrühren)
1/2 – 1 TL Zimt
Zubereitung:
- Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine solche Kastenbackform mit 25 oder 30 cm Länge * werbelink mit Backpapier auslegen oder mit etwas Butter fetten und Mehl auskleiden. Wer den Marmorkuchen wie ich halb heller Teig-halb dunkler Teig aussehen lassen möchte, bastelt sich am besten aus einer stabilen Pappe eine Trennwand zum einfacheren Einfüllen des Teiges.
- Mehl, Backpulver und Salz abwiegen und vermengen, dann beiseite stellen.
- In einer Rührschüssel die weiche Butter samt des Zuckers mit den Quirlen des Handmixers* werbelink oder mithilfe Eurer Küchenmaschine mehrere Minuten lang cremig aufschlagen. Den Teig, der am Rand festhängt, dabei immer mal wieder zum Rest des Teiges schubsen, damit auch alles gleichmässig verrührt wird. Hier sollte man ausgiebig lan mixen, denn an dieser Stelle kommt die Luftigkeit in den Teig. Alles, was danach kommt, wird immer nur noch kurz so lange gemischt, bis es gerade so homogen eingemengt wurde.
- Sodann die Eier eines nach dem anderen zum Teig dazu geben und das nächste immer erst dann einmengen, wenn das vorherige gut eingerührt ist. Sollte der Teig an dieser Stelle etwas “grisselig” werden, hilft es oft, schon etwas von der Mehlmixtur beizumischen.
- Mehlmischung und die Hälfte der Milch dazu geben und nur so kurz mixen, bis keine Mehlinseln mehr zu sehen sind. Bitte nicht übermixen, der Kuchen wird sonst trocken und unluftig.
- Restliche Milch und Nüsse dazu geben und wie im Schritt zuvor kurz untermischen.
- Die Hälfte des Teiges nun in eine andere Rührschüssel füllen (ich wiege den Teig gerne ab und halbiere genau, denn mein Halbieren mit bloßem Augenmaß hatte es in der Vergangenheit oftmals etwas versemmelt). Kakao und Milch dazu geben und homogen mixen. Zuletzt die Apfelwürfel hälftig beiden Teigen unterheben.
- Man kann den Kuchen nun klassisch zum Marmorkuchen werden lassen oder wie ich vertikal halbiert einfüllen. Eine dicke, Form lange Pappe basteln, senkrecht mittig in die Form stellen und die Teige getrennt voneinander rechts und links der Pappe einfüllen. Die Pappe nun vorsichtig aber bestimmt herausziehen.
- Den Kuchen ca. 55-60 Minuten lang auf mittlerer Einschubleiste backen. Da jeder Ofen anders backt und auch die Backform Einfluß auf die Backzeit nehmen kann, am besten individuell ein Auge auf den Kuchen haben und mithilfe des altbekannten Stäbchentests ergründen, wann er fertig ist.
- Den Kuchen nach dem Abkühlen aus der Backform holen.
- Der Apfelkuchen Nusskuchen schmeckt auch mit Puderzucker bedeckt fantastisch. Für den Zimtguss wie im Bild zu sehen einfach Schmand oder Creme Fraiche in einem Schälchen kurz glatt verrühren. Nach und nach mehr Puderzucker dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer einen so dicken Guss anrühren möchte wie ich, muß einfach mehr und mehr Puderzucker einrühren. Zuletzt den Zimt dazu geben und das ganze über den Kuchen fliessen lassen.

Rezept für Apfelkuchen Nusskuchen und Marmorkuchen mit Zimtguss
Zubehör
- 1 Kastenbackform 25 oder cm
Zutaten
Für den Nusskuchenteig:
- 250 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 kleene Prise Salz
- 250 g sehr weiche nicht geschmolzene! Butter
- 200 g Zucker
- 4 Eier Gr. M, raumtemperiert
- 225 g gemahlene Haselnüsse
- 125 ml Milch
- 1 Apfel entkernt und gewürfelt
Für den Kakaoteig zudem:
- 2 EL dunkles Backkakaopulver bitte keinen hellen Trinkkakao verwenden
- 1 EL Milch
Für die Zimtglasur:
- 1 EL Schmand oder Créme Fraîche leicht verrührt
- Puderzucker Menge je nach gewünschter Konsistenz. Für einen dicken, zähflüssigen Guss einfach sehr viel mehr Puderzucker nach und nach einrühren
- 1/2 – 1 TL Zimt
Zubereitung
- Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Kastenbackform mit 25 oder 30cm Länge mit Backpapier auslegen oder mit etwas Butter fetten und Mehl auskleiden. Wer den Marmorkuchen wie ich halb heller Teig-halb dunkler Teig aussehen lassen möchte, bastelt sich am besten aus einer stabilen Pappe eine Trennwand zum einfacheren Einfüllen des Teiges.
- Mehl, Backpulver und Salz abwiegen und vermengen, dann beiseite stellen.
- In einer Rührschüssel die weiche Butter samt des Zuckers mit den Quirlen des Handmixers oder mithilfe Eurer Küchenmaschine mehrere Minuten lang cremig aufschlagen. Den Teig, der am Rand festhängt, dabei immer mal wieder zum Rest des Teiges schubsen, damit auch alles gleichmässig verrührt wird. Hier sollte man ausgiebig lan mixen, denn an dieser Stelle kommt die Luftigkeit in den Teig. Alles, was danach kommt, wird immer nur noch kurz so lange gemischt, bis es gerade so homogen eingemengt wurde.
- Sodann die Eier eines nach dem anderen zum Teig dazu geben und das nächste immer erst dann einmengen, wenn das vorherige gut eingerührt ist. Sollte der Teig an dieser Stelle etwas “grisselig” werden, hilft es oft, schon etwas von der Mehlmixtur beizumischen.
- Mehlmischung und die Hälfte der Milch dazu geben und nur so kurz mixen, bis keine Mehlinseln mehr zu sehen sind. Bitte nicht übermixen, der Kuchen wird sonst trocken und unluftig.
- Restliche Milch und Nüsse dazu geben und wie im Schritt zuvor kurz untermischen.
- Die Hälfte des Teiges nun in eine andere Rührschüssel füllen (ich wiege den Teig gerne ab und halbiere genau, denn mein Halbieren mit bloßem Augenmaß hatte es in der Vergangenheit oftmals etwas versemmelt). Kakao und Milch dazu geben und homogen mixen. Zuletzt die Apfelwürfel hälftig beiden Teigen unterheben.
- Man kann den Kuchen nun klassisch zum Marmorkuchen werden lassen oder wie ich vertikal halbiert einfüllen. Eine dicke, Form lange Pappe basteln, senkrecht mittig in die Form stellen und die Teige getrennt voneinander rechts und links der Pappe einfüllen. Die Pappe nun vorsichtig aber bestimmt herausziehen.
- Den Kuchen ca. 55-60 Minuten lang auf mittlerer Einschubleiste backen. Da jeder Ofen anders backt und auch die Backform Einfluß auf die Backzeit nehmen kann, am besten individuell ein Auge auf den Kuchen haben und mithilfe des altbekannten Stäbchentests ergründen, wann er fertig ist.
- Den Kuchen nach dem Abkühlen aus der Backform holen.
- Für den Zimtguss Schmand oder Creme Fraiche in einem Schälchen kurz glatt verrühren. Nach und nach mehr Puderzucker dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer einen so dicken Guss anrühren möchte wie ich, muß einfach mehr und mehr Puderzucker einrühren. Zuletzt den Zimt dazu geben und das ganze über den Kuchen fliessen lassen. Wer diesen Guss für das Rezept verwendet, sollte eventuell übrigen Kuchen in den Kühlschrank geben.
Lasst euch den Kuchen fein schmecken!
Jeanny
Solltet Ihr das Rezept ausprobiert haben, freue ich mich dolle über Kommentare oder Fotos auf Instagram (am besten mit #zuckerzimtundliebe und @zuckerzimtundliebe taggen, damit ich es auch nicht übersehe).
*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Amazon Partnerlink bedeutet, dass ich, solltet Ihr auf meine Empfehlung hin etwas erwerben, eine klitzekleine Provision erhalte.
Sandra meint
Letztes Wochenende gab es, wie schon sehr oft, den versunkenen Apfelkuchen vom Blech und nächstes wohl diesen hier! Vereint alles, was ich mag. Und die Liebe zu Nusskuchen teile ich. Ich sage immer, auf Alkohol könnte ich ohne Probleme verzichten, aber wenn mir einer eine Nussallergie diagnostizieren würde, wäre ich untröstlich.
Julia meint
Habe den Kuchen heute fürs Büro gebacken. Er ist leider recht bröselig geworden, was ich mir gar nicht erklären kann (vielleicht zu lang gerührt?), aber schmecken tut er gut und das ist ja das Wichtigste :-)
Ich habe eine Schokoglasur gewählt, weil das für mich besser zu transportieren war. Beim nächsten Mal würde ich auf jeden Fall mehr Apfel verbacken. Ich hatte schon einen recht großen Apfel und habe viele kleine Stücke geschnitten, aber ich denke, ich würde direkt zwei Äpfel beim nächsten Mal verbacken :-)
Lili meint
Liebe Jeanny, das x-te Rezept von dir, das ich nachgebacken habe, mal wieder ein voller Erfolg. Deine Rezepte sind alle so gelingsicher und schmecken hervorragend, das hier miteingeschlossen. Nussig, schokoladig und zwischenzeitlich etwas apfelig durch die Stückchen, die den ganzen Kuchen besonders saftig machen. Statt der Zimtglasur hab ich Schoko drüber, hat auch fabelhaft gepasst. Liebe Grüße!
Jeanny meint
Oh ja, mit Schokolade kann ich mir das auch sehr gut vorstellen. Wie fein!
Julia meint
Liebe Jeanny!
Ich würde den Kuchen super gerne backen, kann mir aber nicht vorstellen, wie das mit der Pappe funktioniert. Bleibt da nicht alles dran kleben? Oder gibts da einen speziellen Trick?
Jeanny meint
Huhu liebe Julia,
büschn was bleibt kleben, aber nicht zu viel, einfach in einem Zack rausziehen. Wenn Du Bedenken hast, kannst du auch einfach zunächst eine Seite einfüllen und die zweite Teighälfte danach. Ist ja auch nicht so super schlimm, wenn das keine aalglatte Teigtrennung ist in der Mitte.
Viel Freude beim Backen!
Julia meint
Liebe Jeanny,
Es war eine ziemliche Sauerei aber am Ende hat es geklappt und der Kuchen war wirklich mega lecker und hübsch zweigeteilt. Alle waren ganz begeistert. Gestern gebacken, heute schon weg:)
Omas Rezepte meint
Wow, richtig tolles Rezept, so eine Geschmacksvielfalt hat man nicht immer!
Auf der Geburtstags-Feier war es definitiv der Liebslingskuchen von allen!
Omas Apfelkuchen, Nusskuchen und Marmorkuchen sind ja zeitlose Klassiker, die ich immer zubereite. Aber dieser Kuchen, die Kombination aller Geschmäcker, ist echt was besonderes!
Vielen Dank!