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Rezept für Zwiebelringe im Bierteigmantel – beer battered onion rings

27. Mai 2020

Dieses Onion Rings Rezept – und zwar als Zwiebelringe im Bierteigmantel – kam mir passend zur Grillsaison wieder in den Sinn. Denn kürzlich veröffentlichte ich hier mein Lieblings-Burgerbrötchen-Rezept und fragte auf Instagram, was meine Leser denn am allerliebsten auf ihre selbst erstellten Burger packten.Zwiebelringe Rezept im Bierteig Mantel onion rings recipe zuckerzimtundliebe foodstyling food photography foodblog zwiebelrezepte beilagen zum grillen burger beilagen frittier teig food 52 the kitchen cookfeed

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So viele nannten Zwiebeln in verschiedenen Aggregatzuständen als Lieblingszutat. Neben Käse („ganz viel Käse“ nämlich) war das gar die Nummer zwei unter den Zutaten. Ob als Balsamicozwiebeln, in Rotwein geschmorte oder Röstzwiebeln, sie sind einfach ein Hit und bereichern Burger enorm. Man kann sie jedoch auch daneben packen, nämlich in Form von frittierten Onion Rings.Zwiebelringe Rezept im Bierteig Mantel onion rings recipe zuckerzimtundliebe foodstyling food photography foodblog zwiebelrezepte beilagen zum grillen burger beilagen frittier teig food 52 the kitchen cookfeed

Das ist ein bisschen eine kleene Schweinerei, dieses Ausbacken von Zwiebelringen, fühlt euch bitte gewarnt. Insbesondere, wenn man – wie ich – keine Fritteuse hat. Ihr werdet Bierteig an den Fingern haben oder aber, wenn ihr so geschickt seid wie ich, zusätzlich an Pulli und Hose.

Euer Haus wird zudem nach Imbissbude duften. Egal. Der Genuss ist es allemal wert. Man benötigt nur wenige Zutaten: Mehl, Bier, Salz und Pfeffer sowie Öl zum Ausbacken. Ach ja und natürlich die Zwiebel, am besten eine sehr große Gemüsezwiebel. Am besten isst man sie recht schnell, so lange sie noch knusprig sind und wer mag, kann sie mit etwas Zitronensaft beträufeln, Meersalz bestreuen, in Mayo stippen oder was auch immer Euer Herz kulinarisch begehrt.Zwiebelringe Rezept im Bierteig Mantel onion rings recipe zuckerzimtundliebe foodstyling food photography foodblog zwiebelrezepte beilagen zum grillen burger beilagen frittier teig food 52 the kitchen cookfeed

Sie passen auch zu Fischgerichten, oder zu Fernsehabenden. Für Euch getestet.

Erinnert mich übrigens sehr an mein Blumenkohlrezept im Bierteigmantel, das ich in der Vergangenheit hier mal postete:Blumenkohl Blumenkohl gebackener blumenkohl rezept bierteig frittieren beer batter cauliflower Gemüsenuggets gemüserezept mittagessen kräuterquark foodstyling food photography zuckerzimtundliebe foodstyling food photography

Hier das Rezept

Rezept für Onion Rings – Zwiebelringe im Bierteig

Zutaten:

1 sehr große Gemüsezwiebel oder 2 normale*
ca. 250ml Bier
150g Mehl (plus ca. 6 EL mehr zum Wenden)
etwas Salz und Pfeffer (eventuell wer mag zusätzlich Paprikapulver oder geräuchertes Paprikapulver)

außerdem:

1 Liter Öl zum Frittieren (ich verwende hier Sonnenblumenöl)

Zubereitung:

  1. 150g des Mehls in eine Schüssel füllen und eine Kuhle in der Mitte formen. Das Bier hinzugeben und nach und nach zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz und Pfeffer oder anderen Gewürzen (bspw. Paprikapulver oder geräuchertes Paprikapulver) würzen. Es entsteht ein zähflüssiger Teig, der sich zwar gut zum Umanteln der Zwiebeln nutzen lässt, aber nicht so flüssig ist, dass er sofort wieder wegflutschen würde. Ist Euch der Teig noch zu zäh, gerne wenig mehr Bier beimischen. Den Teig gut abgedeckt 20-30 Minuten lang beiseite stellen.
  2. Unterdessen die Zwiebel schälen und sie in circa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebelringe sodann auseinander nehmen, so daß man ganz viele Zwiebelkreise erhält. Wer sie etwas dicker mag, friemelt nicht alle Ringe einzeln auseinander sondern belässt immer zwei Stück ineinander.
  3. Einen Topf mit Öl füllen und erhitzen. Ich nutze hier gerne einen meiner gusseisernen Bräter* Werbelink, weil ich das Gefühl habe, sie halten die Hitze konstanter. Das Frittieröl sollte eine Temperatur von ca. 180-190°C erreichen. Die Temperatur ist hier wirklich wichtig, denn ist das Fett nicht heißt genug, saugen sich die Ringe nur mit Öl voll, ist es widerum zu heiß, verbrennen sie.
    Wer kein Thermometer hat (ich verwende gerne mein günstiges old school Zuckerthermometer* Werbelink), kann auch einfach mit einem Holzlöffel überprüfen, ob das Fett frittierreif genug ist. Einfach senkrecht ins Öl stippen. Wenn sofort ganz viele Bläschen am Stiel empor flattern, ist es bereit. Nun muß man beim folgenden Ausbacken immer darauf achten, dass das Fett konstant heiß bleibt und je nachdem die Herdtemperatur hoch- oder herunterregulieren.
  4. Ist das Fett bereit, kommen die Zwiebeln zum Einsatz. Die Zwiebelringe nun nacheinander zunächst ins zusätzliche Wende-Mehl geben, dann in den – noch einmal kurz umgerührten – Bierteig dippen, sodaß alles gut ummantelt ist. Kurz abtropfen lassen, dann ein paar Ringe gleichzeitig in den Topf geben und ca. 3-4 Minuten lang ausbacken, bis sie goldbraun sind. Dazwischen gerne wenden. Wichtig ist dabei, nicht zu viele Ringe gleichzeitig auszubacken und wie oben beschrieben immer mal wieder die Temperatur zu korrigieren.
  5. Fertig frittierte Ringe auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit Meersalz bestreuen und sofort servieren. Wer mag, kann das ganze gerne mit Zitronenschnitzen, Mayo oder selbst gemachtem Ketchup kredenzen.
  6. Die Zwiebelringe sollten rasch gegessen werden, so lange sie noch knusprig sind. Aber das sollte in der Regel kein Problemchen sein, hier gehen sie unrettbar weg wie die warmen Semmeln.
Onion Rings - frittierte Zwiebelringe im Bierteig
Vorbereitungszeit
10 Min.
Zubereitungszeit
15 Min.
Wartezeit
30 Min.
 

Bierteig frittierte Onion Rings - ein einfaches perfektes Rezept für leckere Zwiebelringe zu Burgern oder Fisch oder einfach so von zuckerzimtundliebe foodstyling deutscher foodblog frittier teig

Gericht: Burger, Grillen
Länder & Regionen: Amerika, Deutschland, england, UK, USA
Keyword: bierteig, Bierteigmantel, Burger Zwiebeln, Donuts ohne Frittieren, Onion Rings, Zwiebeln, Zwiebelringe
Portionen: 2 Personen
Kalorien pro Portion: 325 kcal
Zutaten
  • 1 sehr große Gemüsezwiebel oder 2 normale*
  • ca. 250 ml Bier
  • 150 g Mehl plus ca. 6 EL mehr zum Wenden
  • etwas Salz und Pfeffer eventuell wer mag zusätzlich Paprikapulver oder geräuchertes Paprikapulver
außerdem:
  • 1 Liter Öl zum Frittieren ich verwende hier Sonnenblumenöl
Zubereitung
  1. 150g des Mehls in eine Schüssel füllen und eine Kuhle in der Mitte formen. Das Bier hinzugeben und nach und nach zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz und Pfeffer oder anderen Gewürzen (bspw. Paprikapulver oder geräuchertes Paprikapulver) würzen. Es entsteht ein zähflüssiger Teig, der sich zwar gut zum Umanteln der Zwiebeln nutzen lässt, aber nicht so flüssig ist, dass er sofort wieder wegflutschen würde. Ist Euch der Teig noch zu zäh, gerne wenig mehr Bier beimischen. Den Teig gut abgedeckt 20-30 Minuten lang beiseite stellen.
  2. Unterdessen die Zwiebel schälen und sie in circa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebelringe sodann auseinander nehmen, so daß man ganz viele Zwiebelkreise erhält. Wer sie etwas dicker mag, friemelt nicht alle Ringe einzeln auseinander sondern belässt immer zwei Stück ineinander.
  3. Einen Topf mit Öl füllen und erhitzen. Ich nutze hier gerne einen meiner gusseisernen Bräter, weil ich das Gefühl habe, sie halten die Hitze konstanter. Das Frittieröl sollte eine Temperatur von ca. 180-190°C erreichen. Die Temperatur ist hier wirklich wichtig, denn ist das Fett nicht heißt genug, saugen sich die Ringe nur mit Öl voll, ist es widerum zu heiß, verbrennen sie.
  4. Wer kein Thermometer hat (ich verwende gerne mein günstiges old school Zuckerthermometer* Werbelink), kann auch einfach mit einem Holzlöffel überprüfen, ob das Fett frittierreif genug ist. Einfach senkrecht ins Öl stippen. Wenn sofort ganz viele Bläschen am Stiel empor flattern, ist es bereit. Nun muß man beim folgenden Ausbacken immer darauf achten, dass das Fett konstant heiß bleibt und je nachdem die Herdtemperatur hoch- oder herunterregulieren.
  5. Ist das Fett bereit, kommen die Zwiebeln zum Einsatz. Die Zwiebelringe nun nacheinander zunächst ins zusätzliche Wende-Mehl geben, dann in den - noch einmal kurz umgerührten - Bierteig dippen, sodaß alles gut ummantelt ist. Kurz abtropfen lassen, dann ein paar Ringe gleichzeitig in den Topf geben und ca. 3-4 Minuten lang ausbacken, bis sie goldbraun sind. Dazwischen gerne wenden. Wichtig ist dabei, nicht zu viele Ringe gleichzeitig auszubacken und wie oben beschrieben immer mal wieder die Temperatur zu korrigieren.
  6. Fertig frittierte Ringe auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort servieren. Wer mag, kann vorher noch etwas grobes Salz darauf streuen. Und das ganze gerne mit Zitronenschnitzen, Mayo oder selbst gemachtem Ketchup servieren.
  7. Die Zwiebelringe sollten rasch gegessen werden, so lange sie noch knusprig sind. Aber das sollte in der Regel kein Problemchen sein, hier gehen die weg wie die warmen Semmeln.
Rezept-Anmerkungen

* Die Menge ist ganz nach Besucherzahl und Appetit variierbar, für mehr Zwiebeln muß jedoch mehr Teig vorbereitet werden.

Das Frittierfett übrigens keinesfalls im Ausfluss entsorgen. Je nach kommunaler Richtlinie und Menge ist es oft im regulären Restmüll entsorgbar.

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Habt einen wundervollen und leckeren Tag

Eure Jeanny

Das Frittierfett übrigens keinesfalls im Ausfluss entsorgen. Je nach kommunaler Richtlinie und Menge ist es oft im regulären Restmüll entsorgbar.

Solltet Ihr das Rezept ausprobiert haben, freue ich mich dolle über Kommentare oder Fotos auf Instagram (am besten mit #zuckerzimtundliebe und @zuckerzimtundliebe taggen, damit ich es auch nicht übersehe).

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