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Rezept für selbst gemachte Burgerbrötchen – Hamburger Buns

14. Mai 2020

Heute ist wieder Burgerabend und seit ich vor vielen Jahren zum ersten mal die Burgerbrötchen selber herstellte, mag ich leider keine gekauften mehr essen. So, jetzt ist es raus. Mit diesem Rezept für selbstgemachte Burger Buns oder Hamburgerbrötchen habe ich schon viele Freunde angesteckt und auch, wenn man etwas Geduld benötigt – denn die Brötchen brauchen gleich zweifache Gehzeit – es lohnt sich so sehr.Burgerbrötchen Rezept selber backen Burger Buns Hefeteig Grillrezept zuckerzimtundliebe Foodstylist Food styling bakefeed

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Die Burgerbuns sind so schön soft und dicht, nehmen etwas Sauce oder Saft des Fleischs auf, ohne dabei jedoch watschig durchweicht zu werden. Ihr versteht, was ich meine. Die Sorte gekaufte Hamburgerbrötchen, die in der Hand matschig werden. Wo man irgendwie froh ist, den Burger fertiggegessen zu haben, weil es zunehmend schwerer fällt, das Brötchen überhaupt in der Hand zu halten, ohne daß man die Hälfte der Sauce auf dem (na klar in solchem Falle immer weißen) Oberteil hat. Schwups.Burgerbrötchen Rezept selber backen Burger Buns Hefeteig Grillrezept zuckerzimtundliebe Foodstylist Food styling bakefeed

Am besten sollten die Burgerbuns am Tag des Backens auch zum Burger gebastelt und gegessen werden. Ich mag es ja, wenn man sie aufschneidet und dann in einer Grillpfanne kurz (ohne Fett) anröstet und dann belegt. Zur Zeit am liebsten für mich mit selbstgemachten Falafel, Hummus und Gemüse.

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Burgerabende sind ja ein bisschen wie Raclette-Events: jeder bastelt sich sein eigenes Prachtexemplar, das macht den Charme aus. Wer die Brötchen selber mal backen möchte, hier das Rezept für Euch:

Rezept für selbst gemachte Burgerbrötchen – Hamburger Buns (ergibt 8 Stück)

Zutaten:

450g backstarkes Mehl, plus evtl. etwas mehr (Type 550)
1 Päckchen Trockenhefe
60g Zucker
125ml Wasser
125ml Milch
60g weiche Butter in Würfeln
1 Ei (Gr. M)
1,25 TL Salz

außerdem:

etwas Öl (für Schritt 5)
1 Ei (Gr. M), verquirlt mit 1 EL Wasser und 1/2 TL Zucker
Sesam (optional) oder Mohn, auch Zwiebelringe oder gar Parmesan habe ich schon gesehen

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig zunächst nur 450g des Mehls, Trockenhefe sowie Zucker vermengen und in eine große Schüssel (oder die Schüssel Eurer Küchenmaschine geben).
  2. Wasser, Milch und Butter bei sehr geringer Hitzezufuhr auf dem Herd langsam lauwarm erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Das ganze sollte nicht heiß werden (das würde die Hefe kaputt machen), sondern handwarm. Wird die Mixtur aus Versehen doch zu warm, einfach kurz zum Abkühlen zur Seite stellen.
  3. Diese Mixtur nun samt Ei zur Mehlmischung geben und einmal mit dem Knethaken der Küchenmaschine* (Werbelink) oder den Händen einmal durchkneten, bis ein homogener Teig entsteht. Sollte er noch zu klebrig sein, einfach ca. 1-2 EL mehr vom Mehl dazu geben. Der Teig darf noch minimal klebrig sein, sollte sich aber deutlich vom Schüsselrand lösen.
  4. Nun erst das Salz dazu geben und den Teig ca. 8 weitere Minuten lang dolle weiterkneten, bis er elastisch ist.
  5. Den Teig in eine ganz leicht geölte Schüssel geben, einmal drehen, so daß auch die Oberseite etwas vom Öl abbekommt. Dann gut abgedeckt mit einem Geschirrtuch an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1,5 Stunden lang gehen lassen. Er sollte sich voluminös verdoppeln.
  6. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  7. Den Teig einmal kurz sanft einboxen und abwiegen. Ihn sodann in 8 gleich schwere Teigstücke (à ca. 100g) teilen, zu Kugeln formen (die Oberfläche sollte schön glatt sein, da es textuell etwas schwer zu erklären ist: hier in dem Video seht ihr ganz gut, wie man es macht) und jeweils vier Teigkugeln auf ein Backblech geben.
  8. Mit den Händen leicht flach andrücken, erneut mit Geschirrtüchern abdecken und noch mal ca. 45-60 Minuten lang gehen lassen.
  9. Unterdessen den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ei, Wasser und Zucker zum Bestreichen verquirlen.
  10. Die aufgegangenen Burgerbrötchen sachte mithilfe eines Backpinsels* mit dem verquirlten Ei bestreichen. Warum sachte? Weil sie sonst in sich zusammen fallen können. Eventuell mit Sesam (oder Röstzwiebeln oder Mohn oder oder oder..) bestreuen und nacheinander ca. 14-16 Minuten lang backen. Die Buns sollten schön golden gebräunt sein.
  11. Aus dem Ofen holen und direkt vom Blech nehmen und warm oder abgekühlt zu eigens kreierten Lieblingsburgern werden lassen.
  12. Die Burgerbuns sollten am besten am Tag des Backens gegessen werden.

Hier das Rezept noch mal zum Ausdrucken:

Rezept für selbstgemachte Burger Brötchen Burger Buns
Zubereitungszeit
15 Min.
Gehzeit
2 Stdn. 25 Min.
 
Gericht: Abendessen, Brot, Brötchen, Burger, Grillen
Länder & Regionen: Amerika, Deutschland, USA
Keyword: Beilage zum Grillen, Brötchen, Brötchenrezept, Burger, Burgerbrötchen, burgerbuns, Hamburger Brötchen selber backen
Portionen: 8 Stück
Kalorien pro Portion: 286 kcal
Zutaten
  • 450 g backstarkes Mehl plus evtl. etwas mehr (Type 550)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 60 g Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 125 ml Milch
  • 60 g weiche Butter in Würfeln
  • 1 Ei Gr. M
  • 1,25 TL Salz
außerdem:
  • etwas Öl für Schritt 5
  • 1 Ei (Gr. M), verquirlt mit 1 EL Wasser und 1/2 TL Zucker
  • Sesam optional oder Mohn, auch Zwiebelringe oder gar Parmesan habe ich schon gesehen
Zubereitung
  1. Für den Hefeteig zunächst nur 450g des Mehls, Trockenhefe sowie Zucker vermengen und in eine große Schüssel (oder die Eurer Küchenmaschine geben).
  2. Wasser, Milch und Butter bei sehr geringer Hitzezufuhr auf dem Herd langsam lauwarm erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Das ganze sollte nicht heiß werden (das würde die Hefe kaputt machen), sondern handwarm. Wird die Mixtur aus Versehen doch zu warm, einfach kurz zum Abkühlen zur Seite stellen.
  3. Diese Mixtur nun samt Ei zur Mehlmischung geben und einmal mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen einmal durchkneten, bis ein homogener Teig entsteht. Sollte er noch zu klebrig sein, einfach ca. 1-2 EL mehr vom Mehl dazu geben. Der Teig darf noch minimal klebrig sein, sollte sich aber deutlich vom Schüsselrand lösen.

  4. Nun erst das Salz dazu geben und den Teig ca. 8 weitere Minuten lang dolle weiterkneten, bis er elastisch ist.
  5. Den Teig in eine ganz leicht geölte Schüssel geben, einmal drehen, so daß auch die Oberseite etwas vom Öl abbekommt. Dann gut abgedeckt mit einem Geschirrtuch an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1,5 Stunden lang gehen lassen. Er sollte sich voluminös verdoppeln.
  6. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  7. Den Teig einmal kurz sanft einboxen und abwiegen. Ihn sodann in 8 gleich schwere Teigstücke teilen, zu Kugeln formen und jeweils vier Teigkugeln auf ein Backblech geben. Eine Anleitung zum Formen der Brötchen findet Ihr als Videolink im Rezept auf dem Blog.

  8. Mit den Händen leicht flach andrücken, erneut mit Geschirrtüchern abdecken und noch mal ca. 45-60 Minuten lang gehen lassen.

  9. Unterdessen den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ei, Wasser und Zucker zum Bestreichen verquirlen.
  10. Die aufgegangenen Burgerbrötchen sachte mit dem Ei bestreichen. Warum sachte? Weil sie sonst wieder zusammen fallen können. Eventuell mit Sesam (oder Röstzwiebeln oder Mohn..) bestreuen und nacheinander ca. 14-16 Minuten lang backen. Die Buns sollten schön golden gebräunt sein.

  11. Aus dem Ofen holen und direkt vom Blech nehmen und warm oder abgekühlt zu eigens kreierten Lieblingsburgern werden lassen.
Rezept-Anmerkungen

Die Burgerbuns sollten am besten am Tag des Backens gegessen werden.

Burgerbrötchen Rezept selber backen Burger Buns Hefeteig Grillrezept zuckerzimtundliebe Foodstylist Food styling bakefeed

Habt einen feinen und leckeren Tag

Jeanny

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9 Kommentare

  • Antworten Franzi 23. Mai 2020 at 20:57

    Hmm, lecker! Das waren die besten Burgerbuns, die ich je gemacht habe!
    Vermutlich lag es auch am guten Rezept, aber nicht nur – ich habe mich einfach sehr genau an die tolle Anleitung gehalten, dem Teig richtig, richtig viel Zeit zum Gehen gegeben (zwei mal!) und dann auch noch das richtige Formen gelernt (das war wahrscheinlich der Clou). Zack, perfekte Buns 😉

    Und das, „obwohl“ ich sie halb veganisiert habe: Hafermilch statt Kuhmilch und Alsan statt Butter, das Ei habe ich reingetan.
    Lecker, lecker, lecker!

  • Antworten Sandra 15. Mai 2020 at 15:41

    Zwischen gekauft und gekauft gibt es aber auch himmelweite Unterschiede. Im Biohandel gibt es sehr gute Burger-und Hotdog-Brötchen, die im Ofen aufgebacken sehr frisch und lecker schmecken. Für uns ist Burgeressen halt eher Fastfood :) Aber wenn mal mehr Zeit ist, erinner ich mich hoffentlich an dieses Rezept.

    • Antworten Jeanny 15. Mai 2020 at 15:48

      Oh ja, da gibt es gewiss Unterschiede. Aber ich denke, Du weisst, welche Sorte gekaufter Wabbelbrötchen hier gemeint sind ;)
      Lieben Gruss und feines Wochenende Dir

      Jeanny

  • Antworten Becky 14. Mai 2020 at 22:19

    Oh die Brötchen sehen fein aus! Ich backe meine Buns auch am liebsten selbst, im Alltag geht das trotzdem manchmal unter… Danke für den Anstupser. ;-)
    Viele Grüße, Becky

  • Antworten Bettina 14. Mai 2020 at 20:34

    Hallo, wie machst du denn deine Burger mit Gemüse?? :) danke und lg Bettina

    • Antworten Jeanny 14. Mai 2020 at 21:02

      Hallo ;) Belege sie auch mal gerne mit etwas gegrilltem Gemüse oder Antipasti ❤️
      Lg
      Jeanny

  • Antworten Tanjas bunte Welt 14. Mai 2020 at 16:44

    Oh ja da bin ich ganz bei dir. Die Gekauften Schwabbelteile gehen gar nicht. So selbstgemachte Buns und dann Bürger daraus, einfach herrlich lecker

    • Antworten Jeanny 14. Mai 2020 at 21:02

      Das macht wirklich einen großen Unterschied, gell

  • Antworten Rena 14. Mai 2020 at 16:12

    Das Rezept wird gebookmarked, denn ich finde die gekauften Brötchen bei selbstgemachten Burgern irgendwie nie so lecker. Danke fürs Teilen!
    xx Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

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