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Rezept für Linzer Schnitten oder Linzer Streifen- Weihnachtsgebäck im „ich glaub, ich steh‘ im Wald“-Stil

14. November 2020
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Dieses Linzer Schnitten- oder Linzer Streifen-Rezept ist für mich ein sanfter Übergang zur Weihnachtsbäckerei mit all seinen Weihnachtsplätzchen und Weihnachtsgebäck.Linzer Schnitte Rezept Linzer Tarte Linzer Streifen Linzer Cookies Marmeladen Plätzchen Weihnachtskuchen Linzer Blech kuchen weihnachtsbäckerei Ausstechkekse Nusskuchen foodstyling food52 bakefeed zuckerzimtundliebe mürbeteig rezept weihnachtskuchen

Was ist Linzer Torte?

Üblicherweise kennt man die Linzer Torte ja so: Auf einem Nuss-Mürbeteig (oft gewürzt mit Zimt und Nelke) ruht klassisch Johannisbeermarmelade und obenauf spannt sich ein Gitter aus dem gleichen Mürbeteig. Warum man das österreichische Gebäck dann nicht „Ribiseln (Johannisbeeren) hinter Gittern“ nannte, bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Oder auch nicht, denn vieles spricht einfach nur dafür, dass das Rezept der Stadt Linz entstammt. Akzeptiert.Linzer Schnitte Rezept Linzer Tarte Linzer Streifen Linzer Cookies Marmeladen Plätzchen Weihnachtskuchen Linzer Blech kuchen weihnachtsbäckerei Ausstechkekse Nusskuchen foodstyling food52 bakefeed zuckerzimtundliebe mürbeteig rezept weihnachtskuchen

Statt des Linzer Tarte-Gitters obenauf wurden es bei mir Tannenbäume. Und zwar gleich ein ganzer Wald davon. Als „super schöne Idee“ betitelte dies meine Familie, die Wahrheit jedoch ist: ja, sieht hübsch aus, aber ich bin einfach nicht gut darin, gleich breite Streifen aus Teig zu schneiden, um hieraus eine Tarte- oder Pie-Decke werden zu lassen und dies ist einfach mal der Hauptgrund für das Fehlen der Mürbeteigstreifen. Jetzt ist es raus.Linzer Schnitte Rezept Linzer Tarte Linzer Streifen Linzer Cookies Marmeladen Plätzchen Weihnachtskuchen Linzer Blech kuchen weihnachtsbäckerei Ausstechkekse Nusskuchen foodstyling food52 bakefeed zuckerzimtundliebe mürbeteig rezept weihnachtskuchen
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Wie macht man Linzer Tarte?

Die Linzer Streifen oder Linzer Schnitten sind denkbar einfach zu backen. Noch einfacher übrigens, wenn man eine Küchenmaschine mit Schneideeinsatz hat, welcher die kalten Butterwürfel geschmeidig ins Mehl schnippelt und vermengt, ohne dass die Butter dabei warm und weich wird, was beim Kneten per Hand mal passieren kann. Aber auch per Hand ist das Linzer-Torte-Rezept im Blechformat leicht umzusetzen, also keene Bange. Linzer Schnitte Rezept Linzer Tarte Linzer Streifen Linzer Cookies Marmeladen Plätzchen Weihnachtskuchen Linzer Blech kuchen weihnachtsbäckerei Ausstechkekse Nusskuchen foodstyling food52 bakefeed zuckerzimtundliebe mürbeteig rezept weihnachtskuchen

Wichtig ist lediglich, den Mürbteig so kalt wie möglich zu bewahren und so oft es ein Zwischenschritt erlaubt, den Nussteig wieder in den Kühlschrank zu geben. Nach dem ersten Kneten ohnehin, aber auch nach dem Ausrollen, nach dem Ausstechen und Bedecken ist dies ratsam, besonders, um die ausgestochenen Motive obenauf (oder Streifen, wer es klassisch mag) formstabil zu behalten. Kommt der Teig schon weich auf den Kuchen, verläuft er bei 180°C arg schnell und aus Bäumen würde vermutlich eine undefinierbare Masse Teig, aus der man dann aber immerhin wie beim Bleigießen seine Zukunft lesen könnte.

Hier das Rezept für Linzer Schnitten vom Blech:

Rezept für Linzer Schnitten oder Linzer Streifen vom Blech

Zutaten:

250g Mehl Type 405 (plus mehr zum Ausrollen)
75g brauner Zucker
75g feinkörniger weißer Zucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
200g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
1 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelke
225g sehr kalte Butter in Würfeln
1 Ei (Gr. M)
1 Eigelb (Gr. M)
ca. 450g Konfitüre (klassisch Johannisbeere, aber auch Kirsche, Himbeere oder was Euer Herz begehrt funktionieren), gut glatt verrührt, evtl. etwas mehr, die Tarte sollte gut dick bedeckt sein

Zubereitung:

  1. Zunächst den Mürbeteig zubereiten. Hierfür Mehl, Zucker, Backpulver, Salz, Nüsse und Zimt (optional Nelke) vermengen.
  2. Die sehr kalte Butter in Würfeln sowie Ei und Eigelb dazu geben und alles rasch mit den Händen oder einem Küchengerät mit Schneideeinsatz zu einer Mürbeteig-Kugel verkneten. Am besten reibt man dabei die Butter zwischen den Fingern ins Mehl ein. Das ganze scheint zu Beginn ein schwieriges Unterfangen zu werden, aber einfach weiterkneten, das wird, keine Bange. Ich verarbeite den Teig gerne in der Küchenmaschine mit Schneidemesser, das geht blitzschnell, ohne dass die Butter zu weich wird. Aber mit den Händen und etwas Geduld funktioniert es auch, keine Sorge.
  3. Den Teig zu einem flachen Ziegel formen und in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde lang in den Kühlschrank geben
  4. Eine große Backform (ca. 25 x 40 cm* – für ein Backblech wird der Teig leider nicht reichen – ein Backrahmen* Werbelinks auf Blech geht natürlich auch) mit Backpapier auslegen und zwar am besten so, dass das Backpapier an den Seiten etwas hochschaut, so daß man die Linzer Schnitten später einfacher aus der Form hieven kann.
  5. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  6. Nun zunächst 2/3 des Teiges (ca. 600g) entnehmen (den Rest unterdessen zurück in den Kühlschrank befördern) und auf leicht bemehlter Unterlage Backformgroß ausrollen. Dann in die Form hieven, mit den Händen ebenförmig bis zu allen Rändern drücken und in den Kühlschrank stellen. Wichtig ist hier bei allen Schritten, die Teige so gekühlt wie möglich zu belassen.
  7. Den kleineren Teigteil nun ebenfalls auf leicht bemehlter Unterlage mit einem Nudelholz (Werbelink) ausrollen und viele Tannenbäume (werbelink) (oder Sterne, Buchstaben, Wolken etc.) ausstechen. Diese auf einem Schneidebrett oder Teller ebenfalls noch mal im Kühlschrank platzieren.
  8. Backform aus dem Kühlschrank holen und den Linzer Schnitten-Boden gleichmässig mit der Marmelade bestreichen. Diese sollte schön glatt gerührt werden. Ist sie zu starr, kann man sie kurz etwas erwärmen, so daß sie streichfähiger wird.
  9. Ausgestochene Tannenbäume darauf platzieren und den Kuchen für ca. 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen geben. Die Oberseite sollte leicht gebräunt sein.
  10. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und sehr gut abkühlen lassen.
  11. Die Bäume vor dem Verzehr mit Puderzucker berieseln.
Rezept für Linzer Schnitten oder Linzer Streifen vom Blech
Vorbereitungszeit
20 Min.
Zubereitungszeit
25 Min.
Teig-Kühlzeit
1 Std.
 

Einfaches Rezept für Linzer Tarte als Linzer Schnitten oder Streifen Weihnachtsgebäck Nuss Mürbeteig Weihnachtsbäckerei Foodstyling food photo zuckerzimtundliebe.de

Gericht: Blechkuchen, Christmas, Gebäck, Kuchen, Plätzchen, Weihnachten, Weihnachtsbäckerei, Weihnachtsplätzchen
Länder & Regionen: Deutschland, Österreich
Keyword: Guetzli mit Marmelade, Linzer Schnitten, Linzer Tarte, Linzer Torte, Marmeladen plätzchen, Österreichische Weihnachtsrezepte, Plätzchen backen, Weihnachtsbäckerei, weihnachtsgebäck, Weihnachtsplätzchen, Weihnachtsplätzchen mit Marmelade
Portionen: 16 Portionen
Kalorien pro Portion: 343 kcal
Zutaten
  • 250 g Mehl Type 405 plus mehr zum Ausrollen
  • 75 g brauner Zucker
  • 75 g feinkörniger weißer Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 1 TL Zimt
  • etwas gemahlene Nelke optional
  • 225 g sehr kalte Butter in Würfeln
  • 1 Ei Gr. M
  • 1 Eigelb Gr. M
  • ca. 450 g Konfitüre klassisch Johannisbeere, aber auch Kirsche, Himbeere oder was Euer Herz begehrt funktionieren, gut glatt verrührt, evtl. etwas mehr, die Tarte sollte gut dick bedeckt sein
Zubereitung
  1. Zunächst den Teig zubereiten. Hierfür Mehl, Zucker, Backpulver, Salz, Nüsse und Zimt vermengen.
  2. Die sehr kalte Butter sowie Ei und Eigelb dazu geben und alles rasch mit den Händen oder einem Küchengerät mit Schneideeinsatz zu einer Mürbeteig-Kugel verkneten. Am besten reibt man dabei die Butter zwischen den Fingern ins Mehl ein. Das ganze scheint zu Beginn ein schwieriges Unterfangen zu werden, aber einfach weiterkneten, das wird, keine Bange. Ich verarbeite den Teig gerne in der Küchenmaschine mit Schneidemesser, das geht blitzschnell, ohne dass die Butter zu weich wird. Aber mit den Händen und etwas Geduld funktioniert es auch, keine Sorge.
  3. Den Teig zu einem flachen Ziegel formen und in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde lang in den Kühlschrank geben.
  4. Eine große Backform (25 x 40 cm) mit Backpapier auslegen und zwar am besten so, dass das Backpapier an den Seiten etwas hochschaut, so daß man die Linzer Schnitten später einfacher aus der Form hieven kann. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  5. Nun zunächst 2/3 des Teiges (ca. 600g) entnehmen (den Rest unterdessen zurück in den Kühlschrank befördern) und auf leicht bemehlter Unterlage Backformgroß ausrollen. Dann in die Form hieven, mit den Händen ebenförmig bis zu allen Rändern drücken und in den Kühlschrank stellen. Wichtig ist hier bei allen Schritten, die Teige so gekühlt wie möglich zu belassen.

  6. Den kleineren Teigteil nun ebenfalls auf leicht bemehlter Unterlage mit einem Nudelholz ausrollen und viele Tannenbäume (oder Sterne etc.) ausstechen. Diese auf einem Schneidebrett oder Teller ebenfalls noch mal im Kühlschrank platzieren.
  7. Backform aus dem Kühlschrank holen und den Linzer Schnitten-Boden gleichmässig mit der Marmelade bestreichen. Diese sollte schön glatt gerührt werden. Ist sie zu starr, kann man sie kurz etwas erwärmen, so daß sie streichfähiger wird.

  8. Ausgestochene Tannenbäume darauf platzieren und den Kuchen für ca. 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen geben. Die Oberseite sollte leicht gebräunt sein.
  9. Kuchen aus dem Ofen nehmen und sehr gut abkühlen lassen.
  10. Die Bäume vor dem Verzehr mit Puderzucker berieseln.
Rezept-Anmerkungen

Der Kuchen kann am Vortag des Verzehrs zubereitet werden und gut abgedeckt über Nacht auf seinen Einsatz warten.

Solltet Ihr das Rezept ausprobiert haben, freue ich mich dolle über Kommentare oder Fotos auf Instagram (am besten mit #zuckerzimtundliebe und @zuckerzimtundliebe taggen, damit ich es auch nicht übersehe).

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3 Kommentare

  • Antworten Lina 23. November 2020 at 11:16

    Gestern gebacken und es war meine erste Tarte muss ich dazu sagen. Sie wurde hier fast weginhaliert und nun bin ich verdonnert worden sie vor Weihnachten noch mal zu machen ;-)
    Danke für das einfache Rezept

  • Antworten Mareike 14. November 2020 at 19:42

    Boahhh was für ein toller kuchen, merke ich mir für den Dezember. So ein gut aussehendes Rezept!

    • Antworten Jeanny 14. November 2020 at 19:57

      Merci, Mareike und viel Freude beim Nachbacken im Dezember!
      Jeanny

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