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Ein Rezept für selbstgemachten Laugenzopf – o’zopft is (oder so)

13. September 2015

Laugengebäck wie Brezn, Laugenbrötchen oder Laugenstangen mit Butter, Frischkäse und ganz viel Schnittlauch sind hier gerngesehene bayrische Gäste an unserem norddeutschen Frühstücktisch.
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Als ich diesen großen Laugenzopf für mein Buch „Frühstücksglück“ (*Partnerlink) kreierte und zum ersten Mal aus dem Ofen holte, erntete ich von meinem Laugenliebenden Sohn große Umarmungen und Liebesschwüre. Ach ja, und selbstverständlich auch ein „Gibt es den jetzt jede Woche…?“ gepaart mit unwiderstehlichem Grossesüsseaugenmachen. Da kann man als Mutter doch eh nicht nein sagen. Rezept Laugenzopf Laugengebaeck Pretzel Recipe Pretzel Loaf Frühstück Frühstücksglück Rezept Obazda Bayrisches Laugengebäck selber machen Zuckerzimtundliebe Foodblog

Also gibt es dieses Laugengebäck jetzt des öfteren. Da er dieses Wochenende wieder meinen Backofen beehren wird und ja auch bald Zeit der Dirndl, Brezn, Wiesn, Bussis und ‚Ozapft is‘ ist, teile ich das Rezept hier gerne noch mal mit Euch. Dazu passt übrigens ganz wunderbar Obazda (Rezept findet Ihr ebenfalls untenstehend), die freistaatbayerliche Frischkäsecreme, sowie Radieschen, Schnittlauch und Co.
Vermutlich passt auch ein Frühschoppenbier, aber was weiß ich als Nordlicht schon von süddeutschen Sitten 🙂

Rezept für Laugenzopf

Zutaten:
350ml warmes Wasser (ca. 45°C)
1EL Zucker
2 TL Salz
1 Pckg. Trockenhefe
550g Mehl, plus ggf. etwas mehr
60g Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
200g Natron (findet Ihr im Supermarkt bei den Backzutaten)
1 Eigelb, verquirlt mit etwas Wasser
Fleur de Sel zum Bestreuen.

1.) Warmes Wasser, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die Hefe zugeben und einige Minuten stehen lassen.
2.) Mehl und Butter zufügen und alles so lange zu einem geschmeidigen Teig verkneten, bis er sich vom Schüsselrand löst. Er darf noch etwas klebrig sein, aber nicht zu sehr. Eventuell 1-2 weitere Esslöffel Mehl zufügen und erneut verkneten.
3.) Den Teig in eine leicht geölte Schale geben, mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 1-1,5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
4.) Den Teig kurz einboxen. Dann halbieren und jede Hälfte dritteln. Je drei Teigstücke zu ca. 30cm langen Rollen formen und miteinander verflechten. Die beiden so entstandenen Zöpfe auf ein Backblech mit leicht geöltem Backpapier geben.
5.) Unterdessen den Ofen auf 210°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
6.) 2,5 Liter Wasser in einer großen Kasserolle mit Natron mischen und zum Kochen bringen. Achtung: Der Topf muss mindestens so groß/lang sein wie die Zöpfe und hoch genug, dass das Wasser nicht überschwappt. Wer keinen großen Topf hat, kann aber kleinere Zöpfe / Brötchen aus dem Teig formen.
7.) Die Zöpfe nun nacheinander für 30 Sekunden vorsichtig in das Natronwasser geben, mit einem großen Schöpflöffel wieder herausheben, leicht abtropfen lassen und zurück auf das Backblech setzen.
8.) Die Zöpfe mit dem verquirlten Eigelb bestreichen, mit Salz bestreuen und 20 Minuten im heißen Ofen backen. Dann die Temperatur auf 190°C reduzieren und weitere 10 Minuten backen. Fertig sind sie!
Am besten schmecken die Laugengebäcke, wenn sie rasch, auf jeden Fall aber am gleichen Tag verzehrt werden.

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Und hier noch wie versprochen ein
Rezept für Obazda

250g Camembert
100g Frischkäse, Doppelrahmstufe
2 EL weiche Butter
Salz & Pfeffer
edelsüsses Paprikapulver
1 kleine Zwiebel in Würfeln

Camembert mit Frischkäse und Butter vermischen. Salz, Pfeffer und Paprikapulver dazu geben. Die Zwiebelwürfel mit der Gabel einmengen, noch mal abschmecken und mit Schnittlauch oder Zwiebeln garniert servieren.

Habt einen wundervollen Sonntag, Ihr lieben!
All the love,
Jeanny

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18 Kommentare

  • Antworten Simeon R. 26. März 2016 at 0:31

    Haaaaaammmmer!
    Ich komme selbst aus dem Schwarzwald und kenne also Hefezopf und Laugengebäck.

    Aber das jemand auf die himmlische Idee kommt beides mit einander zu verbinden ist echt der Wahnsinn!!
    Ich werde das Rezept beim nächsten Brunch auf jeden Fall ausprobieren!

    Vielen Dank !!

  • Antworten Rezept für Laugenfiguren  | Sonnenscheinbaby 21. März 2016 at 7:01

    […] Und so habe ich dieses mal zwei verschiedene Rezepte miteinander kombiniert. Das Rezept für den Laugenteig habe ich von einem meiner Lieblings Food-Bloggerinnen Zucker Zimt und Liebe.  […]

  • Antworten Küchenepiso.de 22. Januar 2016 at 8:06

    Tolles Rezept, das wird auf jeden Fall ausprobiert.
    Kann man das auch als Grundrezept für alle Laugengebäcke nutzen? Brötchen, Stangen usw.

    • Antworten Jeanny 22. Januar 2016 at 8:07

      Ja, kann man. Bei Brötchen bspw. wird sich allerdings die Backzeit verkürzen 🙂
      LG!

  • Antworten Kreativ-Links, Teil 43 – Abraxandria 21. Oktober 2015 at 10:36

    […] Food: One Hour – One Pot – Roasted Chicken, Sheep Cookies, Cucumber Dill Humus, Laugenzopf, Apfelpfannkuchen, Dattel-Erdnuss-Konfekt, Chicken Cordon Blue Soup, Coconut Ginger Carrot Soup, […]

  • Antworten Sara 24. September 2015 at 15:56

    Schaut Super Lecker aus. Das versuche ich auch mal. Perfekt um Gäste zu beeindrucken.
    Gruß aus st christina

  • Antworten “O’ zopft is!” | Süße Sachen selber machen 20. September 2015 at 5:48

    […] zu spät, um genau zu sein, als ich die letzte Brezen gefuttert habe und dabei auf das Rezept für Laugenzopf mit Oberdazer von der lieben Jenny gestoßen […]

  • Antworten Wonderful Pieces 14. September 2015 at 19:11

    Yeah, was für ne coole Idee! Laugengebäck im Form eines Zopfes habe ich bis dato auch noch nicht gesehen und das obwohl ich auch aus dem schönen Bayern komme 😉 Lg Nicole

  • Antworten Aki 13. September 2015 at 14:31

    Sieht sehr lecker aus – und liest sich so einfach! Nur.. „Teig einboxen“? Heißt das, ich muss ihn nochmal ordentlich kneten? Ich bin unwissend! *lol*

    • Antworten Jeanny 13. September 2015 at 15:36

      Einfach einmal mit der Faust rein 😉

  • Antworten Petra Höfener 13. September 2015 at 13:33

    Sieht super lecker aus…sofort ausprobieren :-). … mit 200 g Natron??

    • Antworten Jeanny 13. September 2015 at 15:36

      Ja, kommt ins Wasser. Die sog. Lauge 😉

  • Antworten Caroline 13. September 2015 at 12:48

    Als echter Schwabe kenne ich mich natürlich mit Zopfbrot aus. 😉 Aber Laugenzopfbrot kenne ich noch nicht, werde ich definitiv demnächst mal ausprobieren. Deine Bilder sehen so lecker aus.

    Caroline
    http://www.wildlines.de

  • Antworten Caroline 13. September 2015 at 12:17

    Mmmh das schaut lecker aus! Das steht jetzt ganz oben auf meiner TO-DO-Backliste 😀

  • Antworten Kerstins 13. September 2015 at 11:28

    Ich liebe Laugen. Irgendwie schmeckt das einfach so himmlisch – vor allem warm & leicht mit Butter bestrichen, hach!
    Dein Rezept werde ich definitiv mal nachmachen – selbst hab ich das nämlich noch gar nie gemacht 😀

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com

  • Antworten Raspberrysue 13. September 2015 at 10:51

    liebe Jeanny, das Rezept hat mich in deinem tollen Buch gleich angelacht und ich habe es schon öfter gemacht. Nur für mich und den Liebsten, aber auch zum Brunch mit Freunden. Vorher habe ich mich an Laugen nicht rangetraut, aber ich liebe sie einfach. Vielen Dank für dieses tolle Rezept, einer unserer Favoriten!
    Liebe Grüße und schönen Sonntag,
    Carina

  • Antworten Elena 13. September 2015 at 8:48

    Oh sieht super aus. Als Münchnerin bin ich ohnehin Fan von Laugengebäck und von der Wiesn sowieso 🙂

    xoxo
    Elena

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