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Zucker, Zimt und Liebe

Der deutsche Backblog mit einfachen Rezepten für Kuchen, Pies, Tartes, Cookies, Desserts und kulinarische Reisen

Aktuelle Seite: Start / Backen / Kleine Panettone mit Schokolade und Haselnüssen – Panettone Muffins als Adventsgebäck

Kategorie: Backen, Feste, Gebäck, Kuchen, Küchengeschenke, Post aus meiner Küche, Schokoladiges, Sonntagssüß, Weihnachten 7. Dezember 2014

Kleine Panettone mit Schokolade und Haselnüssen – Panettone Muffins als Adventsgebäck

Bevor Ihr jetzt von diesem Rezept für schokoladigen Mini Panettone Muffins träumt sei verkündet: Ihr könnt aufhören, zu trainieren, Ihr lieben. Der Pokal fürs “eine Menge Weihnachtsplätzchen gebacken aber auch am allerschnellsten wieder komplett gegessen haben” wird wohl für immer an mich gehen.Rezept Panettone Muffins Zuckerzimtundliebe Weihnachtsgebäck Backrezept BackblogEs ist dabei übrigens komplett unerheblich, wieviele Weihnachtsplätzchen es waren, welche Art Gebäck ich mir in diesem Jahr aussuchte oder wie hoch ich die Keksdosen im Vorratsraum vor mir selber verstecke. Eine Ko-Existenz von Keksen und mir innerhalb eines Wohnraumes scheint einfach unmöglich.
Dazu noch gehöre ich zu der gefährlichen Keksessersorte, die sich immer zwei Kekse gleichzeitig in den Mund stecken (Vanillekipferl können aufgrund ihrer verzehrgünstigen Sichel-Form auch mal zu dritt bei mir landen) und dabei noch gut atmen und sprechen können, um unauffällig zu bleiben. Kaum öffne ich die Dose, atme ich einmal tief ein und weg sind sie.

 

Rezept Panettone Muffins Zuckerzimtundliebe Weihnachtsgebäck Backrezept BackblogÜberhaupt! Keksdosen: komplett überflüssig. Ich könnte auch direkt vom Blech essen und mir den Umweg über Behältnisse ersparen.
Die Frage “Wo sind die Kekse?” seitens meiner Familie beantworte ich für gewöhnlich mit “Welfe Kekfe” und meine zweite vorweihnachtliche Backrunde beinhaltet daher keine Plätzchen, sondern Gebäck italienischer Art.Rezept Panettone Muffins Zuckerzimtundliebe Weihnachtsgebäck Backrezept BackblogDes Italiener Stollenpendant ist der Panettone, könnte man annähernd denken und dieses Gebäck wird auch gerne als Dessert verspeist und mit Vin Santo herunter gespült. Für den kleinen Hunger (aber definitiv nicht für einen Haps, wie es Kekse für mich ausstrahlen) habe ich hier eine kleinere Panettone Muffin Variante erstellt, ohne Orangeat oder Zitronat, ohne Rosinen, dafür mit Schokolade und Haselnusskrokant. Für lieben Adventsbesuch, für die Nachbarn, für Freunde, als Küchengeschenk zu Weihnachten, eine kleine weihnachtliche Post aus meiner Küche.Rezept Panettone Muffins Zuckerzimtundliebe Weihnachtsgebäck Backrezept Backblog

Rezept für Mini Panettone-Muffins mit Schokolade und Haselnüssen (ergibt ca. 12-14 Panettoni, je nach Größe der Formen)

500g Weizenmehl
2 Päckchen Trockenhefe (Instant, also ohne Notwendigkeit des Anrührens)
1 Prise Salz
100g Zucker
200ml Milch, lauwarm erhitzt
3 Eier (Gr.Kl. M), verquirlt
200g zimmerwarme Butter
50g backstabile Schokoladentropfen oder grob gehackte Schokolade

außerdem:
1 Ei, leicht verquirlt
2 EL Haselnusskrokant oder gehackte Haselnüsse (oder Mandeln)

1.) Mehl, Hefe, Salz und Zucker in einer Rührschüssel mischen.
2.) Milch und Eier hinzufügen und alles ca. 2 Minuten lang mithilfe eines Knethakens der Küchenmaschine oder Handmixers verkneten. Er sollte sich vom Schüsselrand lösen, also ruhig Esslöffelweise noch Mehl hinzufügen, wenn er zu feucht ist.
3.) Den Teig zu einer Kugel formen und in einer mit Küchentuch bedeckten Schüssel an einem warmen, zugfreien Ort eine gute Stunde lang gehen lassen.
4.) Butter hinzufügen, gut durchkneten und eine weitere Stunde gehen lassen.
5.) Schokotropfen dazu geben und den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zügig durchkneten. In 12-14 gleich große Stücke teilen und in Muffinformen geben. Am besten verwendet man hier stabile Muffinformen (meine stammen von Nicola Vahe, erhältlich beispielsweise bei Villasmilla), die das Auseinandergehen des Teiges durchstehen und ihm Paroli bieten können. Achtung: der Teig geht noch auf, also keine zu große Teigkugel einfüllen.
Die Muffinformen auf ein Backgitter stellen, abdecken und erneut 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
6.) Die Panettone mit verquirltem Ei bestreichen, den Nussstücken bestreuen und ca. 20-25 Minuten lang backen. Sollten sie zu stark bräunen, einfach etwas Alufolie lose darüber legen.
7.) Vor dem Vernaschen mit Puderzucker bestreuen, eventuell hübsch in Folie verpacken und der Nachbarin vorbeibringen. Oder der Frau am Kiosk, die einem die Lieblingszeitschriften immer schon beiseite legt. Oder dem Briefträger, der gerade eine Menge Pakete zu schleppen hat. Am besten isst man sie übrigens am gleichen Tag. Da sind sie noch weich und fluffig.
Rezept Panettone Muffins Zuckerzimtundliebe Weihnachtsgebäck Backrezept BackblogIch wünsche Euch einen lustigen Adventssonntag!
All the love in the universe,

Jeanny

P.S.: Wer noch Geschenkideen für Foodies, Hobbyköche, Gerneesser sucht, darf gerne auf meinem Pinterest Board “Geschenke für Hobbyköche” spicken. Übrigens auch eine gute Möglichkeit, eigene Wünsche auf Boards zu schieben und dem Gatten mit großem Zaunpfahlwink darauf hinzuweisen oder auf dem Pinterest Weihnachtsmarkt bummeln zu gehen. Pinterest Weihnachtsmarkt Zuckerzimtundliebe Geschenkideen für Hobbyköche

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Posted In: Backen, Feste, Gebäck, Kuchen, Küchengeschenke, Post aus meiner Küche, Schokoladiges, Sonntagssüß, Weihnachten · Tagged: Backen, Gebäck, Haselnuss, Hefe, Italien, Muffin, Panettone, Pinterest, Schokolade, Sonntagssüss, Weihnachten, Winter

Kommentare

  1. Claudia Caruso meint

    23. Dezember 2014 um 11:33

    Hallo Jeanny!
    Das Rezept hört sich lecker an, vor allem da kein Orangeat drinnen steckt :)
    Aber kommen wirklich 2 Päckchen Hefe bei 500 gr. Mehl in den Teig? Das hört sich sehr viel an…?
    Liebe Grüße
    Claudia

    Antworten
    • Jeanny meint

      23. Dezember 2014 um 11:36

      Yes, zwei Stück :)
      Hab ein feines Weihnachtsfest, liebe Claudia!

      Jeanny

      Antworten
  2. caro schulz meint

    17. Dezember 2014 um 18:28

    Hallo jeanny,
    Ich habe nun die kleinen lieblinge einmal nachgebacken. Nun habe ich sie einen abend vorher gemacht und danach, so schön warm, waren sie total fluffig und lecket. Am nächsten tag jedoch waren sie ganz trocken. Lag es vielleicht daran, dass ich sie nicht in muffinförmchen gebacken habe, sondern einfach nur im ausgebutterten muffinblech? Ich hatte nämlich keine formstabilen muffinförmchen. Aufbewahrt habe ich sie relativ luftdicht. Hast du einen tipp für mich? Es war so schade drum!
    Lg caro

    Antworten
    • Jeanny meint

      17. Dezember 2014 um 18:33

      Liebe Caro, das ist leider so bei den kleinen Teilchen. Da sie eher keine kuchige Muffinkonsistenz haben sondern brotähnlich sind, genießt man sie am besten am gleichen Tag.
      Ganz liebe Grüße!
      Jeanny

      Antworten
      • caro schulz meint

        19. Dezember 2014 um 12:13

        Aha alles klar!
        Danke :)

        Antworten
  3. HunteSternchen* meint

    12. Dezember 2014 um 23:23

    Hej hej Jeanny,
    die sehen mal wieder so richtig gut aus, zum Nachbacken schön!
    Ich habe heute Lussekatter gebacken, wunderbar luftige, leckere schwedische Safranhefeteilchen. Die kleinen Panettone Muffins stehen aber auch schon auf meinem Zettel.
    Wünsche dir einen schönen dritten Advent,
    liebe Grüße
    Mone*

    Antworten
  4. caro schulz meint

    9. Dezember 2014 um 18:40

    Das ist ein wirklich interessantes Rezept. Ich habe gerade zu meinem Mann gesagt, dass ich jetzt noch ein Rezept ausprobiere und er lachte schon, dass es wahrscheinlich über Weihnachten hinaus gehen wird ;)
    Ich liebe ja besonders Muffins, aber mit Hefe kenne ich das gar nicht. Ich bin so gespannt, ob sie mir gelingen und wie sie schmecken. Vielen Dank!

    Antworten
  5. madametablier meint

    9. Dezember 2014 um 7:46

    Wie immer sind Deine Backwerke Inspiration für mich. Deine Blog ist auch der Grund , das ich mich selbst an einen Blog gewagt habe. Über Deine Kritik in jeder Form würde ich mich sehr freuen.
    Madametablier.com

    Antworten
  6. Janine Prill meint

    8. Dezember 2014 um 15:43

    Hallo,

    die sehn lecker aus. Ich würde sie gern auch verschenken. Nur stellt sich mir die Frage wie lange sie haltbar sind. Würden sie eine Reise von NRW nach Brandenburg überstehen?

    LG Janine

    Antworten
    • Jeanny meint

      8. Dezember 2014 um 16:53

      Liebe Janine, ich würde eher sagen: nein. Es sei denn, Du kannst sie absolut luftfrei verpacken :)
      Hab einen feinen Tag!

      J

      Antworten
  7. Tatjana meint

    7. Dezember 2014 um 22:09

    …..die schauen hammermäßig lecker aus.
    Die Fotos ein Traum, ich bin mir auch sicher der Pott geht an dich, gleich mehrere Pokale hast du dir verdient.
    Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit vom Reserl

    Antworten
    • Jeanny meint

      8. Dezember 2014 um 16:53

      Vielen lieben Dank :)

      Antworten
  8. Sabine Korpan meint

    7. Dezember 2014 um 20:34

    Liebe Jeanny,
    Kann denn Süßes Sünde sein ???
    Lach…
    Feine Köstlichkeiten hast Du da gezaubert :-)
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    Antworten
  9. Caro meint

    7. Dezember 2014 um 16:50

    Die kann ich mir auch sehr gut zum Frühstück vorstellen… wenn sie die Nacht überstehen!
    Liebe Grüße
    Caro

    Antworten
  10. happyserendipitylou meint

    7. Dezember 2014 um 15:04

    so machen wir das!! mein auf-den-beinen-sein kontingent ist für heute leider schon verbraucht. aber wenn sich sonst nichts wichtigeres nächste woche in den terminkalender schleicht, mach ich die. man sagte mir, im kreißsaal wirds voll… dann isses doch gut, wenn man 12-14 panettoni zur hand hat :-)

    Antworten
  11. alexaelflein meint

    7. Dezember 2014 um 13:14

    Liebe Jeanny,

    danke, ich habe herzhaft gelacht ;)
    Kleine Anekdote für Dich: um meine Schwiegermutter mal so richtig zu schocken, mit welcher Geschwindigkeit wir ihre Kekse verspeisen, wollen wir dieses Jahr ihre Keksdosen sofort nach Erhalt umfüllen, ihr alle 3 (!) Dosen am nächsten Tag leer zurück bringen und nach Nachschub fragen.
    Wir haben es aber noch nicht getan weil wir befürchten sie nimmt diesen Streich als Herausforderung, um NOCH MEHR zu backen als sonst…

    Antworten
  12. Friederike meint

    7. Dezember 2014 um 12:53

    mir genügen meist 2-3 Kekse und ich habe wieder genug davon…
    aber deine Idee mit den weihnachtlichen Muffins habe ich mitgenommen und gleich verbacken, lg

    Antworten
  13. walteropree meint

    7. Dezember 2014 um 10:30

    ….ich sag nur: Waowhhhhhhhhhhh….. warum bin ich nur Diabetiker geworden ????

    Antworten
  14. Andrea meint

    7. Dezember 2014 um 9:54

    Liebe Jeanny
    Ich musste laut lachen als ich vorhin deinen Post gelesen habe. Du sprichst mir, mit viel Witz, aus meinem Herzen. Mir geht es genau gleich mit diesen tollen/feinen/leckeren Weihnachtsplätzchen, deshalb: backe ich gar keine mehr.
    Ich habe mir gestern ein Säckchen Plätzchen an einem wunderschönen Weihnachtsmarkt gekauft und diese in einer Schale schön verteilt, davon sind heute noch 5 übrig und gleich noch 4 :-).
    Liebste Grüsse
    Andrea

    Antworten
  15. Susanne meint

    7. Dezember 2014 um 9:16

    Liebe Jeanny, deine Panettone kommen gerade recht :-)) da ich Sukkade überhaupt nicht mag! Schöne Abwechslung zu Zimtstern und Lebkuchen! LG Susanne

    >

    Antworten
  16. Sonja meint

    7. Dezember 2014 um 9:01

    Liebe Jeanny,
    das “wo sind die Kekse?!” kenne ich nur zu gut ;-) Letztens hab’ ich sogar aus dem Supermarkt welche geholt, und sie gegen die selbstgebackenen Kekse getauscht, damit die Keksdose schön voll bleibt… Hihi :D Deine Panettonemuffins sehen übrigens zum Anbeißen aus!
    Liebste Grüße & einen feinen 2. Advent,
    Sonja

    Antworten

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Hello! Ich heiße Jeanny, ich bin Foodbloggerin und Kochbuchautorin, Kuchenenthusiastin, kulinarisch Reisende. Viel Freude mit meinen Rezepten für Kuchen, Desserts, Torten, Tartes, Pies und Stullen. Außerdem hier zu finden: Fernweh-Futter für kulinarische Reisen.

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