Backen, Cheesecake, Kuchen, Sonntagssüß

Schmandkuchen mit Zimt (oder Kompott) – oh sweet sweet memories

5. August 2012

Ich war lange lange auf der Suche nach dem Rezept für einen ganz bestimmten Schmandkuchen. Nach genau dem, den ich mit meiner Freundin Evi und ihrem Mitbewohner in einem kleinen “Damen-mit-Pudel-auf-dem-schoss-und-Schwarzwälderkirschtorte-auf-dem-Teller-Café” in unserer Studienstadt wöchentlich genossen und seitdem unendlich vermissten. Die Stadt, in der wir Bücher wälzten, schwammige Pommes in der Mensa aßen, vor Prüfungen strebten und ganz schön viel tanzten, hatte sonst nicht allzu viel zu bieten. Aber dieser Kuchen: ganz samtweiche Schmandmasse mit einem Hauch aufgepuderten Zimts. Sündig und seidig. Das Cafè liess sich nach Ende unseres Studiums leider nicht erweichen, blieb hart und hütet das Geheimnis um das Rezept mindestens in gleichem Maße wie ein amerikanischer Konzern seine Rezeptur für die bekannte braune Fassbrause.
Als die liebe Evi dann kürzlich samt Traumgatten und Zuckersöhnchen Besuch ankündigte, war das für mich ein weiterer Ansporn, mich an der Kopie des Schmandkuchen zu versuchen. Was soll ich sagen? Er kommt zu 95% an das Erlebnis unserer schönen gemeinsamen Zeit heran und ist sehr schnell zusammen gerührt. Schmeckt nicht zu süß und dürfte hier im Hause Zuckerzimtundliebe ein echter Klassiker werden. Wer Käsekuchen mag, wird diesen Schmandkuchen sicher lieben. Ich habe – weil gerade frisch vom Herd gezogen – noch Erdbeer-Kompott obenauf gegeben, der dann auf dem kühlen Kuchen sofort erstarrte und eine herrlich fruchtige Liaison einging. Wahrscheinlich etwas physikalisches mit dem Erstarren, aber ich möchte weiterhin glauben, daß sich das Kompott einfach am Kuchen festhalten wollte. Amore!

Rezept für Schmandkuchen mit Blätterteig-Boden

2 Packg. Blätterteig (aus Kühlung, nicht Tiefkühlung)
400g Schlagsahne
400g Schmand
100g Zucker
2 Eier
1 Pk. Vanillepuddingpulver zum Kochen
1 EL Butter, geschmolzen
4 EL Zimt-Puderzucker-Mischung (nach Eurer Gusto)

1. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Blätterteig doppelt in eine Springform (24cm) geben und einen Rand von ca. 4 cm Höhe formen. Wer den Teig etwas fluffiger mag, backt das ganze jetzt für 7 – 10 Minuten kurz vor.
3. Sahne, Schmand, Zucker, Eier, Puddingpulver und geschmolzene Butter mit dem Mixer 2 Minuten lang mischen.
4. Die Masse in die vorbereietete Backform geben und ca. 35-40 Minuten backen. 5. Kuchen dann bei Zimmertemperatur leicht auskühlen lassen und schließlich über Nacht im Kühlschrank lagern.
6. Vor dem Essen mit Zucker&Zimt bestreuen. Voila, sweet sweet memories. Das Jahr, in dem ich meinen Mann kennenlernte. Unibibliothek, Parties, Audimax, Klausuren, Examen, Hüte in die Luft und raus in die weite weite Welt.Habt Ihr auch einen Sehnsuchtskuchen, dessen Rezept Ihr bis heute sucht?
Dann traut Euch, es zu finden oder zu erstellen. Bringt zappzerapp Erinnerungen zurück.
Euch einen bezaubernden Sonntag, Ihr lieben.
All the love in the universe,

Jeanny

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Keine Kommentare

  • Antworten Jessica 5. August 2012 at 9:33

    Jaja, ich habe auch einen Sehnsuchtskuchen. Gewürzkuchen. Alles was ich bisher versucht habe, schmeckt einfach nicht so wie bei Oma früher. Drum mein Rat: Oma fragen, wenn Euch was schmeckt und aufschreiben, am besten noch über die Schulter schauen.
    Ich mag Käsekuchen und würde wohl auch Schmandkuchen super lecker finden, oder?

    Liebe Grüße von Jessi!

  • Antworten Katha 5. August 2012 at 9:34

    Jammi Schmandkuchen. Klingt wirklich machbar, ich habe ja immer ein bisschen Angst vor Käsekuchen-Katastrophen (schlechte Erfahrung :)). Aber der hier ist superlecker, der KOMPOTT! Wow. Du hast so einen tollen Blog, kann man nicht oft genug sagen.
    Schönen Sonntag Dir auch,

    Kata

  • Antworten Maya 5. August 2012 at 9:35

    Wo hast Du denn studiert? Nur mal Interessehalber. Wir haben auch ab und an Kuchen gegessen nach Klausuren als Belohnung. War das eine tolle Zeit :)

    LG, Maya

  • Antworten Steffi 5. August 2012 at 9:43

    Hallo Jeanny, wie toll die Erdbeersosse da herunterfließt. Die liebt wohl auch Schmandkuchen. Ich übrigens auch, wird abgespeichert, danke danke!
    Schönen Sonntag dir,

    Steffi

  • Antworten meliha 5. August 2012 at 10:01

    wow sehr cooles Rezept, mit Blätterteig hab ich ihn noch nie gemacht…wenn der auch so schmeckt wie er auf den Fotos aussieht, dann yummiiiiiiiiiiii…

  • Antworten Schwiegermutter inklusive 5. August 2012 at 10:06

    LECKER!!! Und jetzt haben die Geschäfte zu und ich kann nicht einkaufen gehen…seufz….in Dubai wäre das einfacher, allerdings gibt es da keinen Schmand….;-)

  • Antworten applewoodhouse 5. August 2012 at 10:13

    Hach, wunderschön ist das wieder! Der Kuchen, die Bilder, die Worte. Da denke ich auch gleich an die schöne Zeit an meiner Uni zurück (die übrigens heißt wie ein Keks). Wir haben damals beim Lernen nebenbei das große Dr. Oetker Backbuch von vorne bis hinten durchgearbeitet, als Ausgleich zu unserem technischen Studienfach ganz wunderbar. Ich suche seit Jahren nach dem ultimativen Rezept für Misessippi-Mud-Pie, genauso wie ich ihn mal in Sun Valley beim Skifahren gegessen habe. Ich arbeite daran.

    Liebste Grüße,

    Isabelle

  • Antworten glasgefluester 5. August 2012 at 11:08

    Jeanny, kannst du digentlich Gedanken lesen? Unser kleiner Mann hat nächsten MIttwch Geburtstag. und er hat sich einen Käsekuchen gewünscht! Jahaaaaa, das werden wir ausprobieren!!!! Danke für dieses leckere Sonntagsrezept!

  • Antworten Leni 5. August 2012 at 11:10

    Wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt die Jeanny wieder mit irgendeinem noch schöneren Rezept her.
    Sabber… Grüße nach oben, Leni

  • Antworten Vera Schmitz-Urban 5. August 2012 at 11:18

    Hm, das sieht wirklich lecker aus und dazu noch sehr machbar :) Klingt glatt so, als müsste ich das demnächst mal ausprobieren,bin ja total auf dem Käsekuchentrip momentan :))

    Die Geschichte ist auch sehr also eine glatte 1 plus für die liebe Jeanny, wie immer :))

  • Antworten Lilly 5. August 2012 at 11:51

    Hunger ………………………

  • Antworten Ina - cityglamblog.com 5. August 2012 at 12:56

    ohhh genau das wäre es jetzT! ich habe zwar vprhin selbst erst cookies gebacken aber jetzt will ich DEINEN kuchen!!!

    • Antworten Jeanny 5. August 2012 at 17:23

      Cookies cookies cookies? Welche cookies, min deern? Würde ich auch gebrauchen können, Chips sind leer und ich bräuchte was für “VORDEMFERNSEHER” heute Abend :)
      Liebe Grüße!
      Jeanny

  • Antworten deckschonmaldentisch 5. August 2012 at 14:50

    LECKER sieht der aus. Besonders mit dem Kompott. Wie gut, dass es aus meinem Ofen auch gerade duftet. ;-)

    Mein Sehnsuchts-Kuchen ist eine einfache Apfeltarte von der Mutter eines guten Schulfreundes. Sie ist Schweizerin und hat ihn uns oft zum Lernen gebacken. Ganz dünn mit Blätterteig und geriebenen Äpfeln. Und ich warte schon seit 15 Jahren auf das Rezept. ;-)

    Liebste Grüße
    Kathi

    • Antworten Jeanny 5. August 2012 at 17:22

      Klingt lecker. War Marzipan inkludiert? Ich kenne einen mit Blätterteig, auf den man dann etwas Marzipan reibt, Äpfel obenauf, ein bisschen braunen Zucker und ab dafür :)

      Liebe Grüße Dir,
      Jeanny

  • Antworten Kalle 5. August 2012 at 16:21

    Durch eines Hexenschuß habe ich diesen schönen Blog entdeckt.Vielen Dank für die tollen Ideen und Anregungen in Wort und Bild!!!

    • Antworten Jeanny 5. August 2012 at 17:21

      Oh neee, Kalle. Ich freue mich natürlich, daß Du her gefunden hast, aber die Umstände sind ja weniger schön! Gute Besserung Dir!

  • Antworten Miriam 5. August 2012 at 16:43

    Aaaaaahhhhhh … ich LIEBE Schmandkuchen!! Leider gibt es hier in Wien keinen :-((
    Bis ich einen brauchbaren Ersatz gefunden habe, “esse” ich mich an deinen wunderschönen Fotos satt ;-)

  • Antworten Kirsten@ My Kitchen in the Rockies 5. August 2012 at 17:02

    Ich liebe Schmandkuchen, aber kann den Schmand hier in Denver leider ja nicht kaufen. Haettest Du eine Idee was ich vielleicht dafuer substituten koennte? Sour cream mit creme fraiche vielleicht?
    Ein Sehnsuchtskuchen fuer mich ist natuerlich ein deutscher Kuchen – Pflaumenkuchen meiner Tante.

    • Antworten Jeanny 5. August 2012 at 17:07

      Liebe Kirsten, Schmand hat ja einen Fettanteil von 24% und ist etwas sähmiger als hier Sauerrahm. Gibt es in den Rockies etwas mit ähnlicher Fettstufe? Einen ganz wundervollen Tag Dir. Ich liebe Deine Peach Tarte übrigens, die ist auf der Liste der Dinge, die nachzubacken sind :)

      Liebste Grüße
      Jeanny

  • Antworten Tanja 5. August 2012 at 21:14

    Schmandkuchen ist aber auch eine Sünde wert! :)

    LG,

    Tanja

    • Antworten Jeanny 6. August 2012 at 12:26

      Auf jeden Fall! Deswegen war der Kuchen hier auch so flotti weg :)
      Liebe Grüße zurück, Tanja!
      J

  • Antworten leckerbox 5. August 2012 at 21:26

    LiLaLecker ;-)

    LG
    LeckerMone :-)

  • Antworten rike 6. August 2012 at 12:22

    Also, jetzt muss ich doch mal eine Frage loswerden. WIeso Blätterteig aus der Kühlung und nicht TK??
    TK habe ich immer daheim, den anderen nicht. Weswegen ist der aus der “bloß” Kühlung besser???
    Herzlichst rike

    • Antworten Jeanny 6. August 2012 at 12:26

      Liebe Rike, der aus der bloß Kühlung ist sicher nicht besser oder schlechter. Aber ich möchte immer klar stellen, daß meine Zubereitungsbeschreibung sich auf Kühlblätterteig bezieht. Damit man auch versteht, warum ich nicht erst auftaue, dann übereinander lege und ausrolle. Würden garantiert sonst zaaaahlreiche Fragen auftauchen :)
      Liebste Grüße!
      Jeanny

      • Antworten rike 9. August 2012 at 16:31

        Herzlichen Dank für Deine Antwort, dann weiß ich jetzt Bescheid, dass der andere genauso geht und ich die entsprechenden Schritte selbst einbauen muss ;-) das schaffe ich.
        Viele Grüße rike

  • Antworten Sylvia 6. August 2012 at 17:44

    Da steht er nun in der Küche, heiß und duftend. Noch etwa 12 Stunden bis zum Frühstück! Aber er soll schließlich gekühlt werden, sagst du. Und ich koche, backe und kühle tapfer nach Anleitung. Nun aber die Frage aller Fragen – würde eine Packung Blätterteig auch genügen oder schwimmt dann die Füllung samt der Sahne weg?

  • Antworten freudefinder 6. August 2012 at 20:32

    oh eigentlich darf ich gar nicht auf solch leckere Seiten gehen – ich schleiche dann recht bald in die Küche und suche/finde Leckereien……

  • Antworten katrin 7. August 2012 at 23:02

    wow, was für wunderschöne Fotos und solch leckere Sachen! Da werde ich ja dick und rund, wenn ich Deinem Blog regelmäßig lese! ;) LG Katrin

  • Antworten Julie 8. August 2012 at 14:06

    Yummie! Den werde ich gleich morgen nachbacken!!!

  • Antworten Tanja 8. August 2012 at 19:24

    Wuhuuuuuuu……ich bin im Käsekuchenhimmel <3

  • Antworten Sheepcafe 8. August 2012 at 20:43

    Wie lecker, mein Sehnsuchtskuchen ist ein Kuchen aus meiner Kindheit und zwar der Zucker-Schmand-Kuchen aus Göttingen. Leider findet meine Mutter das Rezept nicht wieder. Und alle bisher ausprobierten Rezepte kommen nicht daran. Jetzt habe ich eines im Netz gefunden, das ich demnächst mal ausprobieren muss. :-)

    Liebe Grüße
    Sheepcafe

    • Antworten ullchen 10. August 2012 at 15:26

      Heute wird er nachgebacken, die Zutaten brauchen nur noch Zimmertemperatur.
      Hier bei uns im Nordhessischen ist Schmandkuchen anders (hier gehört Schmand zu den Grundnahrungsmitteln ;-)), ist vielleicht sogar der, den Sheepcafe sucht.

      Zu den Mini-Gugls kann ich mich Dana voll und ganz anschließen, ich habe auch Deinen wunderbaren mallorquinischen Mandelkuchen bereits in den kleinen Formen gebacken, es funktioniert.

  • Antworten Dana 9. August 2012 at 9:22

    Was für eine schöne Geschichte. Ich liebe es, wenn Rezepte nicht nur Rezepte sind, sondern Erinnerungen zum Nachkochen und -backen. Du hast nicht nur Talent, tolle Fotos zu machen (und offenfar wunderbar zu backen), sondern auch noch punktgenau die richtigen Worte dafür zu finde. Dein Blog ist eine echte Bereicherung – danke dir dafür!

    Liebe Grüße,
    Dana

    PS: Deine kleinen Mini-Gugelhupfe sind in mein ständiges Repertoire gehüpft. Ich bin bis jetzt noch niemandem begegnet, der sie nicht grandios findet :-)

    • Antworten Jeanny 9. August 2012 at 9:58

      Dana, geht runter wie Öl :) Tausend Dank. Die lieben Worte kommen gerade zum rechten Moment.
      <3

      Hab einen schönen Tag!
      Jeanny

  • Antworten lisafrischemeier 9. August 2012 at 9:57

    Gestern Abend habe ich es nicht mehr ausgehalten – nachdem mir der Kuchen nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist – und habe mich daran versucht. War eher Blätterteig mit Vanillepudding als Cheesecake. Irgendwie zu flüssig. Allerdings war ich auch sehr ungeduldig und habe das gute Stück nur für 2 1/2 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Könnte es daran liegen oder vielleicht weil ich Vanillepuddingpulver von Alnatura verwendet habe? Superlecker war’s trotzdem! Jedenfalls ist nichts übrig geblieben, um wissen zu können, ob die Creme über Nacht noch fest geworden wäre….

    • Antworten Jeanny 9. August 2012 at 10:01

      huch. Das tut mir leid. Ich habe den Kuchen jetzt genau so schon 3 mal gemacht und es wurde immer Kuchen daraus, kein Pudding :)
      Ich weiß nicht, woran das liegen kann. Mh. Am Vanillepuddingpulver sollte es nicht liegen, obgleich ich immer Dr. Oetker verwende, dann war es wohl die Kühlzeit.
      Liebe Grüße, ich hoffe, nächstes Mal klappt es besser :)
      Jeanny

  • Antworten luisa 10. August 2012 at 13:08

    so ähnliche servierplatten habe ich auch erst kürzlich neu erstanden. wunderschön!

  • Antworten Nicki 12. August 2012 at 16:06

    Ein seeeehr leckerer Kuchen.Habe ihn gestern nachgebacken.Für das Kompott habe ich eigene Pfirsiche aus dem Garten verwendet.Tolle Kombi.

  • Antworten Julie 12. August 2012 at 19:25

    Jeanny! Habe den Kuchen diese Woche für meine Mädelsrunde nachgebacken. Was soll ich sagen? Der Hammer! Und sooooo schnell fertig – Wahnsinn! Liebe Grüße, Julie

  • Antworten Gabriele 14. August 2012 at 18:19

    Hallo Jeanny, meine Töchter haben auch einen Sehnsuchtskuchen: Hokuspokuskuchen. Ein Rührteig mit Marzipan und großen Kuvertürestücken.
    Das Rezept finde ich leider auch nicht mehr, war mal in unserer Tageszeitung abgedruckt vor vielen, vielen Jahren.
    Du, aber der Schmandkuchen ist genial, habe ihn nachgebacken, allerdings mit Mürbeteig und in einer 20er Form, köstlich. Der gehört jetzt zu meinen Standardrezepten. Vielen Dank.
    ♥ Grüße…Gabriele

  • Antworten bravo56 28. August 2012 at 18:15

    Hallo Jeanny, immer, wenn ich Rezepte lese, werden meine Geschmacksknospen auch aktiv. Ich habe also schon beim Lesen eine gute Vorstellung davon, wie das fertige Gericht – oder der Kuchen – schmecken wird.
    Bei deinem Schmandkuchen-Rezept haben meine Geschmacksknospen vor Freude getanzt. Den musste ich dann natürlich bald selbst backen. Und wie nicht anders zu erwarten war, es kam ein superleckerer Kuchen dabei raus. Alle, die davon gekostet haben flehen mich an, das Rezept zu verraten.
    Nun mache ich mir aber Kopfzerbrechen weil der Kuchen nach dem Backen so in sich zusammen fällt. Im Backofen geht der Belag wunderbar in die Höhe. Beim Abkühlen fällt er aber regelmäßig wieder in sich zusammen. Klar. In der Schmandmasse ist ja auch nichts drin, was durch das Backen irgendeine Festigkeit gewinnen könnte. Fällt Dir etwas ein, womit man dieses Zusammenfallen verhindern könnte?

    • Antworten Jeanny 28. August 2012 at 19:24

      Hallo und guten Abend :) Erst mal Dankeschön für die lieben Worte, hui, freut mich sehr, daß die Rezepte Gefallen finden.
      Zum Schmandkuchen: der sollte eigentlich nicht sonderlich in die Höhe gehen beim Backen. Um zu verhindern, daß er beim Auskühlen eventuell Risse wirft, könnte man ihn im Backofen langsam auskühlen lassen. Einfach nach dem Backen den Ofen ausschalten und den Kuchen bei minimal geöffnetem Ofenfenster (Kochlöffel dazwischen schieben :)) eine Stunde lang sachte und sanft abkühlen lassen. Erst dann in den Kühlschrank stellen, dann ist er weniger schockiert.
      Hab einen schönen Abend und eine ebenso schöne Woche!

      Liebe Grüße,
      Jeanny

      • Antworten bravo56 28. August 2012 at 22:08

        Danke für den schnellen Tipp. Das werde ich mal ausprobieren.
        Also bei mir geht der Belag beim Backen immer richtig in die Höhe. Wenn ich beim nächsten Mal daran denke, mach ich ein Foto davon.

  • Antworten Stanzi 6. September 2012 at 16:00

    Super lecker, dieser Sehnsuchtskuchen wird bei uns sicher auch zum Lienlingskuchen! Danke für das tolle Rezept!
    Liebe Grüße
    Stanzi

  • Antworten Sabrina 7. September 2012 at 11:10

    Oh! Das kenne ich zu gut!

    Vor 10 Jahren habe ich in einem kleinen Café gekellnert in dem es zu jedem Heißgetränk ein kleines selbstgebackenen Plätzchen gab.
    Das Rezept hat mir die Besitzerin leider nie verraten…

    Einige Jahre später hatte ich Streusel von einem Zwetschenstreuselkuchen übrig, den ich dann mit ein wenig mehr Butter, gemahlenen Mandeln und einer Prise Zimt kurzerhand zu einem glatten leicht mürben Teig und dann zu Plätzchen verarbeitet habe (ohne auch nur im entferntesten an die erwähnten Plätzchen zu denken).

    Nach dem ersten Bissen war ich für einen kleinen Moment wieder in dem besagten Café und einfach unheimlich glücklich dieses Rezept durch Zufall entdeckt zu haben.

    Bis heute backe ich die Plätzchen (gerne auch mal mit Schoki oder Walnüssen) regelmäßig und erfreue damit mich und meine Kollegen ;)

    LG

    Sabrina

  • Antworten Eva 19. September 2012 at 21:35

    Hallo Jeanny, hab lieben Dank für diesen famosen Kuchen! Ich habe ihn am Sonntag nachgebacken. War wirklich richtig lecker und cremig. Und das bei so wenig Aufwand- hach, könnt gleich schon wieder… ;-)

  • Antworten Dindli 4. November 2013 at 8:22

    Gemäss meinem Herzblatt soll dieser Kuchen einen Platz in der Kategorie “die 5 besten Backwerke” erhalten. Und das will was heissen.

    Ich liebe Blätterteig, wenn er zwar gebacken, aber dennoch fast roh ist. Und wenn er dann noch doppelt so dick daher kommt wie hier…dann ist die Freude auch doppelt so gross.
    In Anbetracht der Mitesser, die meine Vorliebe leider oder vielleicht sollte ich sagen zum Glück nicht teilen, werde ich das nächste Mal entweder nur eine Lage Blätterteig verwenden oder wie oder wie Jeanny bereits im Rezept erwähnt hat, den Blätterteig vorbacken.

    Den Schmand habe ich durch Crème fraîche und sauren Halbrahm ersetzt. Bei uns gibt’s leider keinen Schmand.

    Zucker-Zimt-Gemisch habe ich (Schande) vergessen. Aber auch solo hat der Schmandkuchen 1A geschmeckt.

  • Antworten Silvana 14. Februar 2014 at 17:57

    Ach … ist denn etwa schon wieder Wochenende?!

    Morgen werde ich gleich losziehen, um die benötigten Zutaten zu besorgen! Das wird ein Traum! Ich freu’ mich jetzt schon wie bolle und winke mit meiner Küchenschürze!!!

    • Antworten Jeanny 14. Februar 2014 at 22:03

      Winke schnell zurück :) Schönes Wochenende, Silvana!

  • Antworten helen0203 4. März 2014 at 21:39

    über einen anderen Blog habe ich dein tolles Rezept entdeckt und endlich letztes Wochenende gebacken. Hat wirklich super geschmeckt!
    Danke. Herzliche Grüße
    helen

  • Antworten Anika 11. März 2014 at 18:17

    Ich habe deinen Schmandkuchen am Wochenende nachgebacken, meine Kollegen haben ihn bis auf den letzten Krümmel verputzt und selbst meine bessere Hälfte, der eigentlich um Zimt einen riesen Bogen macht, wollte mehr davon…
    Ich danke dir für dieses leckere Rezept.

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