Allgemein, Backen, Feature, Fruchtiges, Gebäck, Herbst, Kinder, Kuchen, Sonntagssüß, Soulfood

Rezept für Apfel-Gugelhupf mit Karamellglasur – apple bundt cake with caramel glaze

3. Oktober 2020
Springe zu Rezept

Es ist Apfelkuchenzeit, aber hallöchen. Apfelkuchen Gugelhupf Rezept apple bundt cake Karamellglasur caramel glaze foodstyling the bakefeed food 52 food photo der beste Apfelkuchen backblog Obgleich Äpfel ganzjährig verfügbar sind (was für ein Geschenk der Natur, oder?) freue ich mich im Herbst besonders auf Lieblings-Apfelkuchen-Rezepte. Ob Apfelpfannkuchen, Apfel Tartes, Äpfel im Schlafrock, Apfelchips, Flammkuchen mit Apfel, Apfel-Käsekuchen mit Streuseln, überhaupt Streuselkuchen mit Apfel und mehr wandern hier über unsere Gabeln, heute jedoch ein super softer, saftiger, duftender Apfelkuchen aus der Gugelhupfform.Apfelkuchen Gugelhupf Rezept apple bundt cake Karamellglasur caramel glaze foodstyling the bakefeed food 52 food photo der beste Apfelkuchen backblogApfelkuchen Gugelhupf Rezept apple bundt cake Karamellglasur caramel glaze foodstyling the bakefeed food 52 food photo der beste Apfelkuchen backblog

Der Apfelkuchen-Gugelhupf sah ein bisschen nackt aus, als er aus der Form huschte und ich konnte mich nicht entscheiden, was ich ihm obenauf geben würde. Puderzucker? Zimtglasur – oder vielleicht hatte ich die in der letzten Zeit etwas oft? Oder mal Karamellglasur? Letztere Variante machte das Rennen. Die Karamellglasur schmeckt nämlich, als hätte man den Kuchen heimlich in flüssige Karamellbonbons (ihr wisst schon, die Bonbons mit dem Opa in der Werbung) gedippt.Apfelkuchen Gugelhupf Rezept apple bundt cake Karamellglasur caramel glaze foodstyling the bakefeed food 52 food photo der beste Apfelkuchen backblog Apfelkuchen Gugelhupf Rezept apple bundt cake Karamellglasur caramel glaze foodstyling the bakefeed food 52 food photo der beste Apfelkuchen backblog

Ein absoluter Lieblings-Apfelkuchen im Oktober, der aus wenigen, einfachen Zutaten besteht und keine besonderen Kenntnisse erfordert. Wenn man denn die richtigen Zutaten und auch abgewogenen Mengen verwendet, wie immer beim Backen, gell. Was einigen Lesern immer wieder Adrenalin durch die Backadern fließen lässt ist jedoch folgende Frage:

Wie bekommt man den Gugelhupf aus der Form?

Oder wie es viele formulieren: „Hilfe, mein Gugelhupf hängt immer fest und kommt nicht aus der Form, was mache ich falsch?“ Die Backform richtig vorbereiten heißt die Devise und dabei nicht faul oder ungeduldig sein. Generell kann man sagen: je einfacher / weniger bemustert und gefurcht die Form, desto einfacher rutscht der Kuchen nach dem Backen aus seiner Gugelhupfform heraus. Die Form, die ich hier heute verwendete, ist so eine easy peasy Herausrutsch-Backform. Große, gerade Muster und einfach zu fetten. Wo wir beim Thema wären: das Fetten.apfelernte lana suedtirol meraner land zuckerzimtundliebe

Womit kann man die Gugelhupf Backform fetten?

Während so mancher Kuchenfreund flüssige Butter oder eine kleisterartige Mischung aus flüssiger Butter und Mehl verwendet, um die Bundform vorzubereiten, schwören andere wiederum auf Backtrennspray. Jeder wie es für ihn am besten funktioniert. Das Spray ist jedoch nicht so mein Ding, zumal sehr viele dieser Sprays des Materialerhalts der Formen nicht förderlich sind. Meine NordicWare Formen* Werbelink bspw. sollen explizit nicht damit eingesprüht werden, weil die Oberfläche des Metalls zerstört werden kann. Dafür sind sie zu schade.
Ich fette zumeist mit sehr weicher Butter ein. Flüssige Butter läuft ja gerne mal nach unten und bildet auf dem Boden des Forminneren eine Pfütze, während am Rand nicht mehr viel übrig bleibt. Ich gebe also weiche Butter auf das Butterpapier oder Küchenpapier und kleide Rille für Rille der Form mit Butter ein.
Wichtig ist hierbei, den inneren Tubus der Form nicht zu vergessen. Hieran hält sich der Kuchen nämlich sogar sehr gerne fest. Dann mit Mehl (oder Kakao bei Schokokuchen) auskleiden, schließlich überschüssiges Mehl ausklopfen. Man sieht jetzt ganz gut, welche Stellen man eventuell vergessen hatte. Kann man dann noch nachholen, Glück gehabt.

Gugelhupf-Kuchen richtig stürzen, die Spannung steigt

Nach dem Backen lasse ich den Kuchen erst etwas abkühlen, damit er in sich stabiler wird. Zu warm und frisch aus dem Ofen kann er leicht zerbrechen, dann stürzt man und nur die Hälfte des Kuchens könnte heraus purzeln. Man sollte den Kuchen vom sachte mit einem Messer (Obacht, dass man nichts zerkratzt!) vom Kuchenrand lösen, ebenso einmal am inneren Tubus entlang fahren. Wenn der Kuchen etwas festzuhängen scheint, wackle ich gerne etwas an der Kuchenoberfläche hin und her. Dann Augen zu, sich ein Herz fassen und schwups, stürzen. Tadaaaaa!Apfelkuchen Gugelhupf Rezept apple bundt cake Karamellglasur caramel glaze foodstyling the bakefeed food 52 food photo der beste Apfelkuchen backblog

Bei Apfelkuchen-Gugelhupfen verrate ich Euch noch einen Trick 17 (warum sagt man das eigentlich?): Würden Apfelstücke direkt auf dem Boden der Form landen, könnten diese unschön an der Form haften bleiben und beim Stürzen im besten Fall kleben bleiben und einen Krater im Kuchen hinterlassen, im schlechteren Fall den Kuchen zum Brechen bringen. Daher gebe ich immer erst eine Lage apfellosen Teigs in die Form als Basis, dann den restlichen Teig, in welchem Apfelwürfel sind.Apfelchips rezept aus dem backofen baked apple chips zuckerzimtundliebe apfelrezepte apple recipes food stylist food styling food photography herbstrezepte herbstdeko apfeldeko getrocknetes obst äpfel suedtirol lana

So, zu lange geschnackt: hier das saftige Apfelkuchen-Gugelhupf-Rezept mit Karamellglasur:

Rezept für Apfel-Gugelhupf mit Karamellglasur

Zutaten:

Für den Gugelhupf:

250g weiche (!) Butter (plus etwas mehr zum Fetten der Backform) – bitte rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen
150g brauner Zucker
75g weißer Zucker
1 TL Zimt
4 Eier (Gr. M), raumtemperiert
425g Weizenmehl (plus etwas mehr zum Vorbereiten der Gugelhupfform)
1 Päckchen Backpulver
1/2 TL Salz
150ml Milch
1 großer, geschmackvoller Apfel

Für die Karamellglasur:

60g sehr weiche Butter in kleinen Würfeln
200g brauner Zucker
125ml Schlagsahne
60g Puderzucker, unbedingt fein gesiebt (evtl. etwas mehr, je nach gewünschter Konsistenz)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine große Gugelhupfform (ca. 2,2 Liter Fassungsvermögen, ich habe diese Form von Nordic Ware verwendet *Werbelink) ordentlich mit etwas weicher Butter ausfetten und zwar bis oben in jede Ritze und auch am inneren Tubus. Mit Mehl auskleiden, überschüssiges Mehl ausklopfen. Man sieht jetzt ganz gut, wo nicht gefettet war, denn dort haftet kein Mehl. Einfach noch mal kurz nachfetten, wer hier zu faul ist, darf seinen Kuchen später eventuell aus der Form löffeln statt ihn hübsch drapiert auf den Tisch stellen zu können.
  2. Für den Apfelkuchen-Teig 250g weiche Butter, beide Zuckersorten und Zimt mit den Quirlen des Handmixers* oder mit Eurer Küchenmaschine mehrere Minuten lang cremig mixen. Hier darf noch viel gemixt werden, nach den Eiern dann immer nur noch so lange, bis alles vermengt ist.
  3. Ebendiese Eier eines nach dem anderen dazu geben und das nächste immer erst dann beimischen, wenn das vorherige nicht mehr zu sehen ist.
  4. Mehl, Backpulver und Salz vermengen. Gemeinsam mit der Milch zum Teig geben und nur noch so lange mixen, bis keine Mehlinseln mehr zu sehen sind und der Teig homogen glatt gerührt ist.
  5. Jetzt Trick 17 für Apfelkuchen, die leichter aus der Gugelhupfform huschen sollen: wären direkt unten in der Form Apfelstücke, könnte der Kuchen beim Stürzen dort kleben bleiben. Deswegen nun schon einmal gerade so viel vom teig entnehmen, damit der Boden der Form mit Teig bedeckt ist, also ca. 5-6 Esslöffel. Diese gerne schon locker in die Form geben.
  6. Den Apfel schälen, entkernen und in ca. 0,5-1cm grosse Würfel schneiden. Zum Restteig geben, kurz unterheben. Den Teig dann ebenfalls in die Form füllen und den Gugelhupf im Ofen auf mittlerer Einschubleiste ca. 50-55 Minuten lang backen. Da jeder Backofen anders backt und auch die genutzte Backform Einfluss auf die Backzeit hat, bitte einmal mit Holzstäbchen überprüfen, wann der Kuchen fertig ist. Den Kuchen abkühlen lassen und stürzen.
  7. Für die Karamellglasur Butter, braunen Zucker und die Sahne in einen kleinen Topf geben. Auf dem Kochfeld unter ständigem Rühren zum Schmelzen und schließlich Kochen bringen. dann nicht mehr rühren und genau eine Minute lang sprudelnd kochen lassen. Die Temperatur auf mittlere Stufe (bei mir ca. 4 von 9) herunter drehen und erneut eine Minute lang köcheln lassen. Dann vom Herd ziehen und den gesiebten Puderzucker per Schneebesen einrühren. Das ganze so lange abkühlen lassen (ca. 10 Minuten lang), bis die Glasur etwas andickt. Noch einmal durchrühren und über den Kuchen geben.
    Apfelkuchen Gugelhupf mit Karamellglasur
    Vorbereitungszeit
    30 Min.
    Zubereitungszeit
    50 Min.
     

    Ein tolles Apfelkuchen Gugelhupf Rezept mit Karamellglasur apple bundt cake recipe caramel glaze Foodstyling Food photography fall baking Backen im Herbst die besten Apfelkuchenrezepte

    Gericht: Apfelkuchen, bundt cake, Gebäck, Gugelhupf, Kaffee, Kuchen, Rührteig
    Länder & Regionen: Deutschland
    Keyword: Apfel Gugelhupf, apfelkuchen, apple bundt cake, apple cake, backblog, bake from scratch, bundt cake, caramel glaze, deutscher foodblog, Einfacher Gugelhupf, fall baking, food 52, Food photography, Foodstyling, Gugelhupf, Karamellglasur, the bakefeed
    Portionen: 12 Portionen
    Zutaten
    Für den Apfelkuchen-Gugelhupf:
    • 250 g weiche ! Butter (plus etwas mehr zum Fetten der Backform) – bitte rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen
    • 150 g brauner Zucker
    • 75 g weißer Zucker
    • 1 TL Zimt
    • 4 Eier, Gr. M raumtemperiert
    • 425 g Weizenmehl plus etwas mehr zum Vorbereiten der Gugelhupfform
    • 1 Päckchen Backpulver
    • 1/2 TL Salz
    • 150 ml Milch ich verwendete fettarme mit 1,5% Fettanteil
    • 1 großer geschmackvoller Apfel
    Für die Karamellglasur:
    • 60 g sehr weiche Butter in kleinen Würfeln
    • 200 g brauner Zucker
    • 125 ml Schlagsahne
    • 60 g Puderzucker unbedingt fein gesiebt (evtl. etwas mehr, je nach gewünschter Konsistenz)
    Zubereitung
    1. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine große Gugelhupfform (ca. 2,2 Liter Fassungsvermögen) ordentlich mit etwas weicher Butter ausfetten und zwar bis oben in jede Ritze und auch am inneren Tubus. Mit Mehl auskleiden, überschüssiges Mehl ausklopfen. Man sieht jetzt ganz gut, wo nicht gefettet war, denn dort haftet kein Mehl. Einfach noch mal kurz nachfetten, wer hier zu faul ist, darf seinen Kuchen später eventuell aus der Form löffeln statt ihn hübsch drapiert auf den Tisch stellen zu können.

    2. Für den Apfelkuchen-Teig 250g weiche Butter, beide Zuckersorten und Zimt mit den Quirlen des Handmixers oder mit Eurer Küchenmaschine mehrere Minuten lang cremig mixen. Hier darf noch viel gemixt werden, nach den Eiern dann immer nur noch so lange, bis alles vermengt ist.
    3. Ebendiese Eier eines nach dem anderen dazu geben und das nächste immer erst dann beimischen, wenn das vorherige nicht mehr zu sehen ist.
    4. Mehl, Backpulver und Salz vermengen. Gemeinsam mit der Milch zum Teig geben und nur noch so lange mixen, bis keine Mehlinseln mehr zu sehen sind und der Teig homogen glatt gerührt ist.
    5. Jetzt Trick 17 für Apfelkuchen, die leichter aus der Gugelhupfform huschen sollen: wären direkt unten in der Form Apfelstücke, könnte der Kuchen beim Stürzen dort kleben bleiben. Deswegen nun schon einmal gerade so viel vom teig entnehmen, damit der Boden der Form mit Teig bedeckt ist, also ca. 5-6 Esslöffel. Diese gerne schon locker in die Form geben.
    6. Den Apfel schälen, entkernen und in ca. 0,5-1cm grosse Würfel schneiden. Zum Restteig geben, kurz unterheben. Den Teig dann ebenfalls in die Form füllen und den Gugelhupf im Ofen auf mittlerer Einschubleiste ca. 50-55 Minuten lang backen. Da jeder Backofen anders backt und auch die genutzte Backform Einfluss auf die Backzeit hat, bitte einmal mit Holzstäbchen überprüfen, wann der Kuchen fertig ist. Den Kuchen abkühlen lassen und stürzen.
    7. Für die Karamellglasur Butter, braunen Zucker und die Sahne in einen kleinen Topf geben. Auf dem Kochfeld unter ständigem Rühren zum Schmelzen und schließlich Kochen bringen. dann nicht mehr rühren und genau eine Minute lang sprudelnd kochen lassen. Die Temperatur auf mittlere Stufe (bei mir ca. 4 von 9) herunter drehen und erneut eine Minute lang köcheln lassen. Dann vom Herd ziehen und den gesiebten Puderzucker per Schneebesen einrühren. Das ganze so lange abkühlen lassen (ca. 10 Minuten lang), bis die Glasur etwas andickt. Noch einmal durchrühren und über den Kuchen geben.

Hier hätte ich übrigens noch ein Rezept für Apfelgugelhupf mit Mohn anzubieten:

Apfel Mohn Gugelhupf Mohnkuchen Zuckerzimtundliebe Backrezept einfacher Rührkuchen Gugelhupfrezept Apple Poppyseed Cake Bundt Recipe

Solltet Ihr das Rezept ausprobiert haben, freue ich mich dolle über Kommentare oder Fotos auf Instagram (am besten mit #zuckerzimtundliebe und @zuckerzimtundliebe taggen, damit ich es auch nicht übersehe).

*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Amazon Partnerlink bedeutet, dass ich, solltet Ihr auf meine Empfehlung hin etwas erwerben, eine klitzekleine Provision erhalte. 

 

Das könnte dich auch interessieren

4 Kommentare

  • Antworten Irmgard 10. Oktober 2020 at 6:40

    ich liebe Apfelkuchen, wie schön, dass ich jetzt noch zwei Varianten in meiner Sammlung habe…

  • Antworten Heike 6. Oktober 2020 at 9:16

    Also Dein Apfelkuchen mit Mohn ist hier schon der Dauerbrenner. Mal sehen, ob dieser ihn ablösen kann ;-) Wird auf jeden Fall ausprobiert, denn Apfel & Karamell ist bestimmt eine gute Kombi.

  • Antworten Tanjas bunte Welt 4. Oktober 2020 at 10:29

    Hmm also der Gugelhupf sieht ja mal zum Anbeißen aus. Äpfel sind so vielseitig einsetzbar und komischerweise schmecken sie mir verarbeitet mehr als pur oder besser gesagt, kann ich davon mehr essen als so. Bei uns mögen wir ja Apfelräder im Schlafrock und Apfelkompott besonders gerne, gerade jetzt wo es kühler wird.
    Liebe Grüße

  • Antworten ina whatinaloves.com 3. Oktober 2020 at 16:42

    der kuchen sieht herrlich fein aus :) wie immer meine liebe!

  • Hinterlasse einen Kommentar