1große Prise gemahlener ZimtKardamom, Nelke und Ingwer nach Gusto oder alternativ: 1/4-1/2 TL Lebkuchengewürz
1geh. EL dunkler Backkakao
3EierGr. L, raumtemperiert
150gDiamant Brauner Zucker
außerdem:
etwas mehr weiche Butter und Mehl zum Vorbereiten der Form
Für die Chai-Glasur:
1ELweiche Butter
3ELMilch
1Teebeutel Chai-Tee
150gDiamant Glasurzucker
Zubereitung
Zunächst die gewürfelte Butter in einem Topf bei geringerer Temperatur langsam schmelzen lassen, sodann in ein Schälchen umfüllen und lauwarm abkühlen lassen, damit sich die Eier gleich nicht ärgern, weil die Butter zu heiß ist. Mein Tipp: Wer die Butter – statt sie nur zu schmelzen – dabei gar etwas bräunen lässt (nennt sich beurre noisette), kann den Madeleines einen feinen, nussigen Geschmack unterjubeln.
Mehl, Gewürze und Backkakao vermengen und einmal sieben.
Die Eier mit dem Handrührgerät in einer Rührschüssel kurz mit den Quirlen des Handmixers aufschlagen, dann den braunen Zucker peu a peu während des Rührens einrieseln lassen und alles mehrere Minuten lang mit dem Mixer so lange rocken, bis sich eine helle, cremige, dickflüssigere Masse ergibt.
Jetzt die Mehlmixtur zum Teig geben. Nur noch kurz bei niedrigster Mixerstufe einmischen, bis gerade alles so homogen vermengt ist. Nicht wild mixen oder lange schlagen bitte.
Zum Schluß die Butter einfließen lassen und ebenfalls nur noch kurz wie in Schritt 3 verrühren.
Den Teig in der Rührschüssel mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 1,5 Stunden lang im Kühlschrank platzieren.
Ca. 30 Minuten, bevor man die Teig aus der Kühlung befreit, wird die Backform (bzw. die Formen wenn man mehrere mit kleineren Mulden benutzt) vorbereitet, indem man die Mulden sorgfältig bis in alle Ecken und Ritzen weicher Butter fettet und bemehlt. Dabei das überschüssige Mehl gut ausklopfen. Die Form für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen
Nun den Teig sodann in einen Spritzbeutel füllen (alternativ einen Gefrierbeutel verwenden und einfach eine Ecke abschneiden) und auf die Mulden aufteilen. Das kann ruhig bis zur Oberkante der Mulden gehen, aber nicht darüber hinaus füllen. Der Teig wirkt jetzt recht zäh, keine Bange, er wird während des Backens ebenmässig verlaufen. Ist nun noch Teig übrig (leider sind alle Madeleinesformen, die man so kaufen kann, unterschiedlich groß), diesen einfach im Kühlschrank parken und eine zweite Fuhre backen. Dann aber bitte warten, bis die Form nach der ersten Backrunde gänzlich ausgekühlt ist und diese auch säubern und erneut fetten.
Die Backform wandert dann für ca. 11-15 Minuten lang (je nach Größe der einzelnen Madeleines, kleinere Madeleines etwas kürzer backen als größere) in den Backofen. Die Madeleines sollten an den Rändern leicht gebräunt sein und knusprig wirken, die Teigmitte nicht mehr allzu feucht. Bitte nicht zu lange im Ofen lassen, sie verlieren sonst ihre Fluffigkeit. Einfach gerne nach 11 Minuten schon mal ein Holzstäbchen hineinpieksen und den Gargrad überprüfen.
Madeleines leicht auskühlen lassen, dann stürzen. Sollten sich die Teilchen vehement an der Form festhalten, kann man vorsichtig die Ränder lösen und dann purzeln sie meistens von alleine heraus.
Für die Chai-Glasur Butter und Milch in einem kleinen Topf auf dem Herd leicht erwärmen. Ist die Mischung schön warm und die Butter geschmolzen, alles vom Herd ziehen, den duftenden Chai-Teebeutel in die Flüssigkeit geben und dort ca. 4 Minuten lang ziehen lassen. Zuletzt den Beutel leicht ausdrücken und entfernen. Diamant Glasurzucker nach und nach unter die Chai-Milch mischen und so lange rühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ist Euch die Glasur zu flüssig, einfach mehr Glasurzucker beimengen. Ist sie zu dickflüssig, etwas Milch hinzufügen.
Die Madeleines mit der geriffelten Oberseite ganz oder zur Hälfte in die Glasur dippen, etwas abtropfen und auf einem Abkühlgitter fest werden lassen.
Notizen
ergibt 12-18 Madeleines, je nach Größe der Formen. Ich verwende hier eine Form, die ca. 8cm lange Madeleines hervorbringt. Ich finde, die Madeleines schmecken am besten am Tag des Backens.