175gMehlType 00 ist im Original vorgesehen, klappt aber auch mit Weizenmehl Type 405
100gSpeisestärkeKartoffelstärke oder Maisstärke
1,5TLBackpulver
1Prise Salz
125gweichenicht geschmolzene Butter
200gZucker
4frische EierGr. M und ein zusätzliches Eigelb (Gr. M), raumtemperiert
Abrieb oder Zesten einer unbehandelten Bio-Zitrone
Puderzucker
Zubereitung
Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 22-24cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden und zwar Boden und auch die Ränder. Ich schneide für die Ränder gerne Backpapier in Formhohe Streifen, fette den Rand und lege ihn sodann mit den ausgeschnittenen Backpapierzuschnitten aus.
Mehl, Stärke, Backpulver und Salz mischen und einmal sieben, kurz beiseite stellen.
Nun die weiche Butter in der Rührschüssel der Küchenmaschine oder aber mit den Quirlen des Handmixers cremig rühren. Jetzt den Zucker beimischen und an dieser Stelle unbedingt ausreichend lange (ca. 6-8 Minuten lang) mixen. Das ganze soll schön hell und cremig werden.
Jetzt Stück für Stück die Eier sowie das Eigelb einmischen und zwar indem man das nächste Ei immer erst dann zum Teig gibt, wenn das vorherige nicht mehr sichtbar (weil perfekt eingemengt) ist. Obacht: Wenn der Teig an dieser Stelle grisselig werden sollte: kein Problem, keine Panik. Gleich kommt das Mehl dazu und dann ist alles wieder paletti.
Den Abrieb der Zitrone nur kurz dazu mischen.
Zuletzt die Mehlmixtur aus Schritt 2 über den Teig geben und jetzt wirklich nur noch auf mittlerem Mixerspeed so kurz zum Teig mischen, bis der Teig gerade so homogen ist. Wer hier zu lange rührt und den Teig übermixt, wird später ein unluftigeres Kuchenergebnis und traurige Kuchenessergesichtere am Tisch wiederfinden.
Den Teig in die Form füllen und leicht glatt streichen, ein paar mal auf dem Tisch auftipsen lassen, dann auf mittlerer Einschubleiste 40-45 Minuten lang backen. Dazwischen bitte NIE die Ofentür öffnen. Auch nicht bei großer Kuchenneugierde. Erst nach 40 Minuten mit dem good old Holzstäbchentest überprüfen, ob der Kuchen gar ist. Denn er sollte keinesfalls zu lange im Ofen bleiben.
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und ca. 10 Minuten lang abkühlen lassen. Dann sachte den Springformrand lösen und entfernen, den Kuchen auf einen Kuchenteller stürzen und weitere 10 Minuten lang so belassen, jedoch dann wieder richtig herum stürzen.
Ist er gänzlich abgekühlt, darf ordentlich Puderzucker darüber. Ich habe das ganze im Streifenmuster umgesetzt, was eine adrette Idee war, aber auch ein büschn fummelig. Wie sich herausstellt, bin ich nicht die begnadetste Gerade-Streifen-as-Papier-Schneiderette des Universums. Aber es hat funktioniert.
Notizen
alle Zutaten sollten gleichtemperiert und zwar raumtemperiert sein
man kann den Kuchen nach dem Abkühlen horizontal halbieren und bspw. mit Sahne, Kompott, Konditorencreme, Marmelade oder Nutella füllen.
Ich finde, Torta Paradiso schmeckt am besten am Tag des Backens, würde dieses Exemplar also nicht unbedingt schon Tage vor dem Verzehr backen.